5 Filmscanner getestet
7200dpi bringen Dias auf den PC

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Der neue Plustek Opticfilm 7200 scannt Zelluloid in höchster Auflösung und das zu einem sensationellen Preis.

Negative scannen

5 Filmscanner getestet

Überall schlummern noch viele Erinnerungen auf Negativfilm oder Dia. Wer diese analogen Vorlagen digitalisieren wollte, stieß bisher auf hohe Anschaffungskosten als Haupthindernis. Doch mit dem neuen Opticfilm 7200 ist jetzt ein Gerät auf dem Markt, das mit 7200 optischen dpi hohe Qualität zu einem geringen Preis bietet.

Das Design ist zweckmäßig und typisch für einen Filmscanner: ein kleiner Quader. Die mitgelieferten beiden Halter sind für Dias und Negativstreifen geeignet. Der einzige Nachteil gegenüber den Mitbewerbern ist, dass diese Halter von Hand verschoben werden müssen, damit sie zur nächsten Aufnahme kommen. Bei der Konkurrenz übernimmt diese Arbeit ein kleiner Elektromotor. Dieser Nachteil könnte sich aber anderseits auch positiv auswirken, da durch Verzicht auf zusätzliche Elektronik mit beweglichen Teilen eine Quelle für eventuelle Störungen wegfällt.

Bild: Canon Canoscan 4000US


Erfassungssoftware

5 Filmscanner getestet

Als Erfassungssoftware ist das professionelle Silverfast im Lieferumfang enthalten. Es kann als Plug-in für Adobe Photoshop oder als allgemeiner Twain-Treiber installiert werden. Die Qualität der Scans ist ansehnlich und fällt gegenüber der Konkurrenz nicht ab. In puncto Geschwindigkeit liegt der Opticfilm 7200 auf Platz zwei hinter dem Referenzscanner von Minolta, der immer noch unerreicht bleibt. Der Plustek scannt mit 48 Bit Farbtiefe, um eine möglichst genaue Wiedergabe der Farben des Originals zu ermöglichen. Ein Scan mit 7200 dpi von einem Dia oder Negativ ist groß genug für ein Poster in A1 (84 x 55,2 Zentimeter). Eine solche Datei benötigt aber 172 MByte.

Etwas Besonderes ist die auf der oberen Seite des Scanners angebrachte Lichtbox. Diese sinnige Vorrichtung vereinfacht die Auswahl der Dias, weil man sie nicht umständlich gegen eine andere Lichtquelle halten muss.

Die Software-Ausstattung des Plustek Opticfilm 7200 ist ansehnlich für diese Preiskategorie. Corel Draw Essentials und ein sehr umfangreiches Bildbearbeitungspaket von Presto liegen bei. Das Highlight ist aber die Software Silverfast 6.0 SE von Lasersoft für die Erfassung der analogen Daten.

Bild: Plustek Opticfilm 7200