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Sicherer, schneller, mehr Funktionen auch bei Mobilgeräten wirken Updates Wunder. Ältere Drucker lassen sich sogar mit Direct Print ausstatten.

Notebook-Update

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Zwar sind Notebooks nichts anderes als kleine, mobile PCs. Geht es um Bios-Updates, unterscheiden sie sich aber von den an den Tisch gefesselten Geschwistern: Upgrades gibt es ausschließlich vom Notebookhersteller, nicht aber vom Produzenten des Bios oder gar des Mainboards. Letztere werden für jede Notebook-Linie eigens gefertigt und setzen somit auch ein speziell angepasstes Bios voraus. Selbst wenn es sich bei Samsung-Notebooks auf den ersten Blick um ein Standard-Bios von Phoenix handelt, ein Upgrade ist nur dann möglich, wenn Samsung es anbietet. Einen Turnus, in dem neue Versionen erscheinen, gibt es nicht.

Bios-Updates für Notebooks bringen in der Regel keine Unterstützung für neue CPUs, so wie dies bei Desktop-PCs der Fall ist. Mobil-PCs sind meist aufgrund der thermischen Vorgaben nur für eine kleine Reihe von Prozessoren spezifiziert, so dass ein CPU-Austausch selten funktioniert. Stattdessen bringen Upgrades Funktionen wie eine Unterstützung für neue, schnellere WLAN-Mini-PCI-Module, größere Festplatten oder die Option, von einem USB-Stick zu booten. Gerade Letzteres wünschen viele Anwender. Die Funktion reichen Hersteller gern per Bios-Update nach. Sollte beispielsweise das Booten vom USB-Stick beim Dell Inspiron D600 nicht funktionieren, hilft das Upgrade auf die Bios-Version A11.


PDA-Patches

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Upgrades für Palm-PDAs oder Pocket-PCs kommen in zwei Varianten: Einerseits als nur wenige KByte große Patches, die kleinere Probleme wie Schwierigkeiten mit der Bluetooth-Schnittstelle beheben. Andererseits als Komplett-Updates, die das ROM überschreiben und meist ein verbessertes Betriebssystem mitbringen. Egal, welche Art Upgrade zum Einsatz kommt, eingespielt werden die Dateien immer von einem per USB verbundenen PC. Aber auch hier gilt wie bei den mobilen PCs: Unbedingt das Netzteil anstecken, da sonst ein Fehlschlag durch Akkuversagen droht.


Access-Points werden sicherer

Auch Besitzer von WLAN-Access-Points (APs) profitieren von neuen Firmware-Versionen. So bieten fast alle Hersteller Updates an, die den APs die WPA-Verschlüsselung beibringen. Ein solches Update ist jedem WLAN-Betreiber dringend ans Herz gelegt, da der Vorgänger WEP erhebliche Sicherheitslücken hat. Für das Update muss der Access-Point per Ethernet-Kabel mit einem PC verbunden werden. Die WLAN-Schnittstelle ist für den heiklen Prozess zu unzuverlässig. Ist die neue Firmware von der Hersteller-Website heruntergeladen, wird sie entweder per Windows-Utility überspielt oder über das Web-Interface des Access-Points aufgerufen.

Downloads für Pocket-PCs

www.palmone.com/de/support /downloads.html

Deutsche Support-Seiten von Palm One mit Downloads für alle Palms.


www.worldofppc.com/swtests/updates.htm

Private Seite mit Links zu Firmware-Upgrades für Pocket PCs verschiedener Hersteller


Neue Firmware in Sekunden

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Der Linksys-Router WAG54G hat bis zur Firmware-Version 1.01.5 Probleme mit dem Port Forwarding. Zum Update der Firmware laden Sie die neue Version 1.01.7 vom Server:
www.linksys.com/international/firmware .asp?intfwid=25&coid=8
. Nach dem Download wird das Web-Interface im Browser geöffnet. Unter dem Menüpunkt Administration/Firmware Upgrade startet die Durchsuchen-Taste den Dialog zum Öffnen der Update-Datei. Das Schreiben der Daten benötigt einige Sekunden Zeit. Wenn die LEDs am Router nicht mehr blinken, kann nach dem Neustart der Betrieb mit der neuen Firmware beginnen.


Neue Funktionen für Drucker

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Laufend neue Firmware-Updates stellen Hersteller von Laser- und Tintenstrahldruckern zum Download bereit. Ob einfacher Bugfix oder Performance-Motor, mit den Updates ist es möglich, sämtliche Funktionen eines Druckers zu beeinflussen. Dazu zählen Leistungsmerkmale wie Druckgeschwindigkeit und Auflösung. Um Letztere beispielsweise bei den Laserdruckern von Konica-Minolta zu erhöhen, werden die integrierten Laserspiegel des Geräts durch die Firmware neu ausgerichtet. Durch ein Firmware-Update geben Drucker aber auch neue Informationen auf dem Drucker-LC-Display aus zum Beispiel Tintenpatronen-Füllstand oder eingestellte Druckqualität.

Profigeräte wie der Epson Stylus Pro 10600 erhalten durch Aufspielen einer neuen Firmware-Version gleich mehrere verbesserte Leistungsmerkmale. Neben exakteren Schnittmodi verfügt der Drucker anschließend auch über einen genaueren Papiervorschub und liefert damit eine höhere Druckqualität bei den Papiersorten Enhanced Matte Posterboard, Smooth Fine Art und Textured Fine Art. Besonders umfangreiche Firmware stellt Canon den Anwendern zur Verfügung. So bieten nach dem Aufspielen sogar ältere Tintenstrahldrucker-Modelle eine Direct-Print-Funktion. Damit lassen sich Fotos von kompatiblen Digitalkameras wie dem Spiegelreflexmodell Canon EOS 300D oder der kompakten Powershot G3 direkt auf dem Drucker ausgeben. Der Umweg über den PC entfällt.

Support für Markendrucker

www.epson.de/support/download

Neueste Updates für Epson-Drucker


support.lexmark.com

Updates für Lexmark-Drucker


www.kodak.com/global/en/service/software/ML500/ml500Software.jhtml

Firmware-Upgrades für Thermosublimationsdrucker von Kodak


Flashtool spricht den Printer an

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Alle Druckeranbieter stellen auf ihren Webseiten Firmware-Updates zum Download zur Verfügung. Um ein bestimmtes Update in den Flashspeicher des Druckercontrollers zu übertragen, bieten sich zwei Wege an. Zum einen kann der User das vom Hersteller empfohlene Windows-Flashtool verwenden. Aber auch ein Update über reines MS-DOS ist möglich. Über den Befehl copy filename LPT1: w b (filename steht für die Firmware) wird die Druckerschnittstelle direkt angesprochen. Bei Netzwerkmodellen besteht die Option, ein Update ebenfalls über MS-DOS-Kommandozeile mitsamt Angabe der IP-Adresse auf den jeweiligen Drucker aufspielen. Besonders einfach funktioniert das Flashen mit einem bootfähigen USB-Stick. Dazu wird der mobile Speicher in den USB-Port des Druckers gesteckt.