RIAA verklagt erneut 762 Filesharing-Nutzer

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Die RIAA lässt nicht locker. In einer neuen Klagewelle müssen sich diesmal 762 User der Tauschbörsen Kazaa und E-Donkey verantworten, illegalen Audio-Content ins Netz gestellt zu haben.

Der Branchenorganisation der US-Musikindustrie
RIAA
hat erneut Klagen gegen Nutzer von Filesharing-Plattformen eingereicht. Die 762 betroffenen Anwender werden der Urheberrechtsverletzung beschuldigt. Wie der Verband gestern in Washington, D.C., mitteilte, sollen diese über die Tauschbörsen
Kazaa
und eDonkey Musik zum Download angeboten haben. Seit dem Beginn der Klagewellen wurden mittlerweile rund 5.400 Anzeigen erstattet.

Wie auch in den letzten Fällen wurden die Klagen “gegen Unbekannt” eingereicht. Mit den als Beweismaterial mitgelieferten Logfiles und IP-Adressen soll die Staatsanwaltschaft nun die Identitäten bei den Providern erfragen. Diese hatten sich in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich gegen die Forderungen der RIAA gewehrt, die Namen der Nutzer direkt zugänglich zu machen.

26 der neu eingereichten Anzeigen richten sich gegen Nutzer in den Netzen von Universitäten und Colleges. Die Hochschulnetze gelten als Rückgrat der Filesharing-Plattformen, da neben schnellen Downloads auch breitbandige Upstreams möglich sind. Vor allem große Dateien wie komplette Discographien und Filme würden sich ohne die Campus-Anbindungen deutlich langsamer verbreiten, hieß es in dem Statement der RIAA (ah/mk))
(
de.internet.com
– testticker.de)

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RIAA

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