Intel verkauft 50 Millionen Hyper-Threading-Prozessoren

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Intel verkündete, mittlerweile mehr als 50 Millionen Desktop-, Server-, und mobile Hyper-Threading-Prozessoren (HT) hergestellt und verkauft zu haben.

Das Unternehmen stellte Hyper-Threading erstmals vor gut zwei Jahren in der Pentium 4-Serie vor. Nun trumpft das Unternehmen mit guten Verkaufszahlen auf. Die HT-Technologie ist Teil einer Familie von Technologien, die in zukünftige Prozessoren integriert werden soll, wie La Grande (Sicherheitsfunktionen), Vanderpool (Virtualisierung) sowie die Extended Memory 64-Technologie. Diese Technologien befinden sich entweder noch in der Entwicklung oder sind bereits heute integriert, wie die HT-Technologie oder EM64T.

HT-Prozessoren präsentieren sich dem Betriebssystem als zwei virtuelle Prozessoren und bieten damit die Funktionalität eines Doppelprozessors. Vorausgesetzt eine spezifische Anwendung unterstützt die parallele Verarbeitung von Daten, kann der Prozessor zwei Arbeitsaufträge simultan bearbeiten und auch die Ressourcen verwenden, die sonst im Ruhezustand verweilen würden.

Intel kündigte auf dem vergangenen Developer Foum an, dass mittlerweile praktisch alle 32-Bit Enterprise-Prozessoren mit HT ausgeliefert werden. Für 2005 plant das Unternehmen, Dual-Core Prozessoren für Desktops, Server und Mobile Computer anzubieten. Für das Jahr 2006 plant Intel 40 Prozent der Desktop Prozessoren mit Dual-Cores auszuliefern, über 80 Prozent sollen es im Bereich Server sein und zirka 70 Prozent im Notebooksegment. (mk)
( – testticker.de)

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