Harddisk- & Gehäuse-Modding
Kühlung für Festplatten

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Schnell drehende Laufwerke bekommen bei Hitze oft Lagerschäden, die störende Vibrationsgeräusche verursachen. Kühlung verzögert den Verschleiß – ein Lüfter wirkt Wunder. Durch zusätzliche Entkopplung der Festplatten vom Gehäuse sinkt der Lärmpegel.

Hitzeempfindlich

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Festplatten sind empfindlich gegnüber Hitze. Im Dauerbetrieb werden Modelle mit 7200 U/min um die 45 Grad heiß. Im Sommer, wenn die Zimmertemperatur im Extremfall um 20 Grad steigt, erhöht sich die PC-Innentemperatur um denselben Wert. Glaubt man den Herstellern, sollte keine Harddisk im Dauereinsatz über 60 Grad erreichen. Ein effektiver Schutz vor Hitzschlag ist ein PC-Gehäuse mit belüftetem Festplattenkäfig. Die oft integrierten 80-mm-Lüfter sind auf 7 Volt geregelt kaum zu hören.

Ist im PC-Gehäuse keine Kühlmöglichkeit vorhanden, hilft nur ein Unterbaulüfter. Sharkoon und Terratec haben welche mit Doppellüfter. Der Nachteil: Unterbaulüfter sind hörbar laut und brauchen zusätzlichen Platz, wodurch immer ein Festplattenslot verloren geht. Die Einzeleinschübe neuer Midi-Tower sind für Unterbaulüfter oft nicht ausgelegt. Wem die eingebauten Lüfter oder Unterbaukonstruktionen zu laut sind, der kann sie per Lüftersteuerung auf angenehme Betriebslautstärke herunterregeln.


Entkopplungssätze und Alu-Gehäuse

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Entkopplungssätze dämpfen die Zugriffsgeräusche: Gummipuffer verhindern, dass sich Vibrationen übertragen. Aber Vorsicht vor der Hitzefalle: Im Normalfall ist das Festplattengehäuse mit dem Metallgehäuse des PCs verschraubt, so dass die Wärme abgeleitet wird. Ist ein Entkoppler nur aus Silikon, Gummi oder Kunststoff, staut sich die Hitze bei der Platte. Eine zusätzliche Kühlung wie die Hardcano-Panels sollten dann das Wärmepolster wegfächeln. Zalman und Innovateks Raptorvibes geben die Temperatur mit Heatpipes oder Kühlrippen an die Luft ab. Die sind nicht als echte Kühlung zu sehen, denn hier wird nur der Wärmestau vermieden, der mangels Gehäusekontakt entsteht.
Externe USB-Gehäuse oder interne Wechselrahmen sollte man immer mit Lüfter kaufen. Oder langsame und kühle Festplatten mit 5400 U/min benutzen.

Alle silbernen Enermax-Gehäuse zeigen sich in Alu-Optik. Besonders schön: Die Stealth-Blenden setzen sich durch. Hinter den Abdeckungen im Gehäuse-Look verstecken sich graue Laufwerke. Wer sich nicht entscheiden kann, bekommt bei www.coolergiant.de alle Formen und Farben der PC-Gehäuse zu sehen. Der Mercury-Tower, dessen Lochdesign Licht und Wärme sehr gut nach außen dringen lässt, bietet sich für eine Kaltlichkathode an. Sämtliche Midi-Tower werden ohne Netzteil ausgeliefert.

Übersicht von
Kühlern und Entkopplern


Mercury Tower blue

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Das Lochdesign besticht durch geniale Optik und sorgt für rundum bessere Wärmeabgabe. Die Laufwerke sind hinter Stealth-Blenden versteckt. Leuchtelemente und Netzteil sind nicht im Lieferumfang enthalten.


Enermax Blue Reflection

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Auffällig ist die Front unter UV-Licht. Die Acrylschicht leuchtet dann blau auf. Unterstützt wird der Reflection-Effekt des Midi-Towers durch vier blaue LEDs im Lufteinlass und den dicken leuchtenden Diamant-Button für die Power.

Autor: swasi
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