Hollywood goes digital – aber die Angst ist immer dabei

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Auf der ?Digital Hollywood Conference? im kalifornischen Santa Clara sind Entscheidungsträger der bedeutendsten Filmstudios zusammengetroffen Kern der Debatte: Digitale Vermarktung und deren Sicherung.

Bei einer Zusammenkunft von leitenden Vertretern der kalifornischen Filmindustrie ging es in der Hauptsache um mögliche neue Geschäftsmodelle in Zeiten der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung. Allerdings wurde auch davor gewarnt, dass Filmpiraterie neue Produkte, die das Internet, Heimnetzwerke oder die Unmengen digitaler Geräte ermöglichen, erheblich verzögern kann. Ein zentrale Stellung bei dieser Konferenz nahm das so genannte Digital Rights Management (DRM) ein. Es soll verhindern, dass Nutzer unautorisierte Aktionen, wie das Vervielfältigen oder Abspielen illegaler Inhalte, durchführen können. DRM-Verfahren sind ein ganz entscheidender Faktor, um neue Wege bei der Vermarktung von Filmmaterial zu gehen. Denn nur wenn die Hersteller ausschließen können, durch digitalen Vertrieb kein zusätzliches Öl ins hochlodernde Feuer der Piraterie von Filmen zu gießen, werden sie sich auf neues Terrain wagen. Dann könnte es beispielsweise ohne Weiteres möglich sein, parallel zum Kinostart einen Film in exzellenter digitaler Qualität über das Internet zu vertreiben. Als funktionierendes Beispiel in Sachen DRM lässt sich das iTunes-Angebot der Firma Apple nennen. Hier werden neben dem Download einer MP3-Datei jeweils 3 Vervielfältigungslizenzen gewährt. (ah)


Weitere Infos:

MPAA (Verband der US-Filmindustrie)

http://www.mpaa.org

iTunes Musicstore

http://www.apple.com/itunes/

Digital Hollywood

http://www.digitalhollywood.com/

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