Marktanalyse zu Linux
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Brandneue Markterhebung: Wiederverkäufer beantworten Fragen zum Open-Source-Betriebssystem. Die Anzahl der verkauften Linux-Systeme steigt – aber ganz langsam.

Marktanalyse zu Linux

Die Informationen, die Context Research bei seiner europaweiten SalesWatch-Umfrage erhalten hat, deuten darauf hin, dass der Prozentsatz von PC graduell steigt, die mit dem vorinstallierten Betriebssystem (OS) Linux verkauft werden. In den letzten vier Quartalen ist die Zahl von einem Tiefstand von 0,13 Prozent auf 1,04 Prozent im zweiten Quartal dieses Jahres gestiegen.

Context weist darauf hin, dass die Zahl der Installationen mit dem Linux-OS als Standard zwar gering ist, wenn man sie mit der dominierenden Position der Windows-Versionen XP Home und Professional vergleicht. Allerdings sind bei diesen Zahlen diejenigen Systeme nicht berücksichtigt, bei denen Linux über das ursprüngliche OS des PCs installiert wird.

Systemsüchtige
Die Wiederverkäufer liefern laut der Untersuchung Channel Research von Context immer mehr Linux-basierte Systeme aus. Im August 2003 erklärten acht Prozent der Befragten, dass 20 Prozent oder weniger der von ihnen ausgelieferten Systeme mit vorinstalliertem Linux versehen waren.

In diesem August ist diese Zahl auf 23 Prozent der Wiederverkäufer gestiegen. Das Open-Source-Betriebssystem macht überall in Europa Fortschritte: 35 Prozent der Wiederverkäufer vertreiben in diesem August Linux-Systeme, im gleichen Monat des Vorjahres waren es noch 30 Prozent.


Platz auf dem Desktop

Wie sich die Zukunft von Linux auf dem Desktop entwickeln wird, ist eine der Schlüsselfragen für den Handel in den nächsten Jahren. Die Studie Channel Facts von Context, in der regelmäßig ein Panel von Wiederverkäufern nach seiner Meinung befragt wird, geht davon aus, dass die Nachfrage nach Clients, die auf dem Open-Source-Betriebssystem beruhen, zunehmen wird.

Tatsächlich sagt mehr als die Hälfte, dass die Nachfrage bereits steigt, verglichen mit einem Drittel, das keine Änderungen sieht.

Für Speicher Platz machen
Der Optimismus im Handel ist im August im Vergleich mit dem Vormonat leicht gesunken. Die Studie Channel Facts von Context zeigte, dass im Juli, erwartet wurde, dass die Gesamtumsätze im August um mehr als 19 Prozent steigen sollten, verglichen mit dem gleichen Monat im Jahr 2003.

Einen Monat später sank die geschätzte Umsatzsteigerung für den folgenden Monat jedoch auf 14,4 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr, wofür allerdings die umsatzschwache Urlaubssaison verantwortlich sein könnte. Speicher lag vorne, während die Erwartungen für den Mobil-Umsatz sanken, was darauf hindeuten könnte, dass es ein Überangebot auf dem Notebook-Markt gibt, wie Context meint.

Kontakte
Wenn Sie sich als Händler am Wiederverkäufer-Panel von Context beteiligen möchten, gehen Sie zu
www.contextworld.com/channelfacts/join
, oder rufen Sie 0044-20-8394 7700 in England an.