Vergleichstest: Web-Editoren
Tools für Webdesigner

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Die eigene Webpräsenz ist mit dem richtigen Tool schnell und einfach aufgebaut. Dabei muss das Programm nicht teuer sein. Im Test treten acht Web-Editoren bis 300 Euro gegeneinander an.

Diese Produkte haben wir verglichen

Vergleichstest: Web-Editoren

WSKA Namo Web Editor 6 Suite
Microsoft Frontpage 2003

Website Pros
Netobjects Fusion 8
Data Becker Web to date 3.0

Macromedia
Macromedia Contribute 3
Xynx Netjet V 3.1
H&M Software Studioline Web
Bhv Homepage Maker 3


Universell und speziell

Vergleichstest: Web-Editoren

Ob Homepage-Bastler, Selbstständige oder kleine Unternehmen, die eigene Webpräsenz ist mit den richtigen Tools schnell und einfach aufgebaut. Im Preissegment bis 300 Euro finden sich auch einige leistungsfähige Web-Editoren, mit denen Sie beeindruckende Sites ohne Programmierkenntnisse ganz einfach mit der Maus erstellen.

Die Spitze im Testfeld markieren Namo und Frontpage. Während Namo Web Editor mit einem enormen Funktionsumfang aufwartet, ist Frontpage im Detail durchdachter. Dafür beschränkt Frontpage sich, was Server-Technologien angeht, auf Microsoft-Produkte. Unterstützung gibt es beispielsweise nur für ASP und ASP.NET. Namo hingegen ist auch für PHP, JSP und andere Techniken offen.

Windows-Hosting ist teurer als Unix- oder Linux-Hosting. Für Frontpage werden sich Anwender deshalb nur entscheiden, wenn zum Beispiel Windows-Server im Einsatz sind und ein heterogenes Umfeld nicht erwünscht ist oder wenn bereits ASP-Quellen vorliegen.

Die neuen Versionen von Fusion und Web to date konzentrieren sich eher auf die Gestaltung ganzer Sites. Der Anwender legt die Struktur und die Inhalte fest, das Tool erzeugt daraus die Webseiten mit allen nötigen Dateien und Links. Dabei bietet Fusion mehr Freiheiten bei der Gestaltung, die Bedienung erfordert aber längere Einarbeitungszeit.

Das ebenfalls brandneue Contribute 3 von Macromedia ist nur dann sinnvoll, wenn Anwender selbstständig Websites pflegen sollen, die ein Webdesigner bereits vorher erzeugt hat. Der Web-Editor erlaubt den Zugriff auf ausgewählte Seiten direkt auf dem Webserver. Für die lokale Gestaltung einer neuen Site ist es daher kaum geeignet.


Namo Web Editor 6 Suite

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Mit enormem Funktionsumfang und einfacher Bedienung erringt Namo den Testsieg. Dieses Tool macht bei den Grundfunktionen eine ebenso gute Figur wie bei den Profifunktionen.

Die besten Web-Editoren
1. Namo Web Editor 6 WSKA: 90,9
2. Frontpage 2003 Microsoft: 84,2
3. Fusion 8 Website Pros: 79,9
4. Web to date 3.0 Data Becker: 62,6
5. Contribute 3 Macromedia: 52,9
(maximal 100 Punkte)


Testaufbau

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Mit allen Testkandidaten wird eine Site mit sieben Teilseiten und vorgegebenem Aufbau gestaltet. Neben Standardseiten wie einer Link-Sammlung und einem Kontaktformular soll die Testsite eine Fotogalerie, ein Gästebuch und, soweit von der Software unterstützt, ein Forum enthalten.

Sofern das Programm den Zugriff auf eine Datenbank ermöglicht, muss es MySQL und eine Access-Datenbank einbinden. Der Zugriff erfolgt dabei sowohl auf eine lokale Datei auf dem Webserver als auch per IP-Adresse auf einen SQL-Server. Anschließend werden die fertigen Sites auf zwei verschiedenen Webservern bei Strato und 1&1 veröffentlicht. Nach einer kleineren Änderung werden sie erneut auf einer Website veröffentlicht, um das Hochladen geänderter Dateien zu überprüfen. Die Qualität des produzierten HTML-Codes checkt der
Online-HTML-Validator des W3C
.

Das Online-Tool testet die Übereinstimmung mit dem offiziellen HTML-Standard des World Wide Web Consortium (W3C). Dabei stellt der Validator fest, ob HTML-Version und Zeichensatz deklariert sind und ob die eingesetzten HTML-Tags der deklarierten Version entsprechen. Browserspezifische Tags und Attribute sind nicht erwünscht. Auch die Größe der erzeugten HTML-Datei fließt mit in die Wertung ein. Dabei wird die Standardeinstellung des jeweiligen Editors für die HTML-Erzeugung verwendet.


Testergebnisse im Überblick

Vergleichstest: Web-Editoren