Sicherheitsrisiko Voice over IP (spit)

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Eine neue Welle von unerwünschten Werbebotschaften bedroht jetzt die noch junge Voice-Over-IP-Technik

Wie unter anderem das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, drohen der Internettelefonie via Voice-Over-IP (VoIP) jetzt die selben Probleme wie Email und Instant Messaging: nach Spam und Spim kommt Spit: Spam over Internet Telephony. Schon bald, so warnen Sicherheits-Experten könnten Nutzer von Internet-Telefonen Berge von unerwünschten, gesprochenen Werbebotschaften für Organvergrösserungen, Medikamente oder Kreditfinanzierungen erhalten. Da VoIP ebenso wie andere Kommunikationsformen im Netz mit Datenpaketen arbeitet, kann eine einzelne Werbebotschaft Tausende von Empfängern erreichen. Herkömmliche Spam-Filter, wie sie für Emailprogramme bereits erhältlich sind, dürften beim gesprochenen Wort kaum greifen. Auch die Virengefahr erhöht sich durch die VoIP-Technik: Zumindest zur Weiterverbreitung von Spit und für DOS-Attacken liessen sich auf internettelefonischem Weg ungeschützte Rechner missbrauchen. (fe/ah)

Weitere Infos:

it.slashdot.org zum Thema

http://it.slashdot.org/it/04/09/24/2032205.shtml?tid=111&tid=1

New Scientist zum Thema

http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99996445

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