Günstige VoIP- & Telefontarife
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Voice over IP scheint nach Jahren nicht eingehaltener Marketing-Versprechen endlich doch Büro und Wohnzimmer zu erobern. Vor allem Unternehmen sparen mit der neuen Telefonie.

Vorteile Voice over IP

Günstige VoIP- & Telefontarife

Kaum eine Technologie wurde in der Vergangenheit so gepriesen wie Voice over IP, die paketvermittelte Sprachübertragung durch Datennetze. Jetzt endlich scheinen sich die optimistischen Voraussagen auch zu bewahrheiten und das Verfahren zur echten Konkurrenz für den alten Telefonanschluss zu werden. Woher kommt der plötzliche Erfolg?

An erster Stelle sind die jetzt fast flächendeckend verfügbaren Breitbandanschlüsse zu nennen, wodurch erst die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz der Internet-Telefonie gegeben sind. Besitzer eines DSL-Anschlusses mit Flatrate-Tarif haben so die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten zu telefonieren. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist der Übertragungsstandard SIP (Session Initiation Protocol), der im Gegensatz zu anderen wie H323 wesentlich einfacher zu handhaben ist. Noch ein Pluspunkt ist die Möglichkeit, Telefonanrufe über VoIP ohne Zusatzkosten für die Anrufweiterschaltung an beliebige Orte weiterzuleiten.


Kosten

Günstige VoIP- & Telefontarife

Voice over IP ist heutzutage ähnlich komfortabel wie die klassische Telefonie. Der wichtigste Grund, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen, sind die günstigen Gesprächskosten. Sie liegen, wie in der Tariftabelle belegt, fast immer unter den Standardtarifen der deutschen Telekom, kommen aber noch nicht ganz an die günstigsten Call-by-Call-Anbieter heran. Bei den Angeboten von Freenet (Basic Tarif) und Indigo Networks (Sipgate) fallen keine Grundgebühren an. Nikotel dagegen verlangt einen Mindestumsatz von 6,99 Euro, bei Broadnet Mediascape kosten 100 ?Freiminuten? 9,99 Euro, während QSC eine klassische Grundgebühr von 4,99 Euro im Monat einzieht.


VoIP-Lösungen & Tarifübersicht

Günstige VoIP- & Telefontarife

Es gibt unterschiedliche VoIP-Lösungen. Ein Konzept ist die VoIP-Software Skype. Der Anwender verbindet ein Headset mit seinem Rechner, installiert das kostenlose Programm und registriert ein Benutzerkonto. Sobald eine Netzverbindung hergestellt ist, funktioniert Skype wie Instant Messaging.

Das geht auch ganz gut, hat aber den entscheidenden Nachteil, dass Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse damit nicht zu erreichen sind. Inzwischen gibt es aber verschiedene Provider, die eine Brücke zwischen Telefonnetz und Internet hergestellt haben. Dazu zählen Broadnet Mediascape, Freenet, QSC, Nikotel und Sipgate. Sie verdienen Geld damit, dass sie die Gespräche ihrer Internet-Kunden über die günstigen IP-Netze leiten und sie erst möglichst nahe am Zielort ins Telefonnetz durchstellen.

Umgekehrt funktioniert das genauso: Das VoIP-Telefon ist aus dem Fest- oder Mobilfunknetz heraus unter der vom Provider zugeteilten Rufnummer erreichbar. So wird der VoIP-Anschluss zum Ersatz für die herkömmliche Telefonverbindung, wenigstens solange der Rechner läuft.

Ist der PC ausgeschaltet, braucht man ein IP-Telefon. Solche Apparate sehen aus wie die klassischen Telefone und sind genauso einfach zu bedienen. Die Verbindung wird über das lokale Netzwerk mit einem Hub, Switch oder Router aufgebaut. Die Telefone kosten rund 100 Euro.

Die Technik für VoIP funktioniert und Angebote sind vorhanden. Allerdings sollte man sich nicht zu langfristig an einen Provider vertraglich binden oder gleich die teuersten Endgeräte kaufen.

Übersicht
Telefontarife

Autor: swasi
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