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Geld verdienen mit Amazon

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Ob als Gelegenheits-verkäufer, Power-Anbieter oder mit dem eigenen Shop eine Partnerschaft bessert das Gehalt auf. Mitunter wird aus einem kleinen Nebenverdienst eine lukrative Einnahmequelle oder sogar eine Alternative zur Arbeitslosigkeit.

Partnerprogramme

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Als Kathrin J. im März ihren Job verlor, dachte sie nicht im Traum daran, durch den Handel im Internet Geld zu verdienen. Doch dann erhielt sie einen Tipp: als Partner von Amazon ließen sich gute Geschäfte machen. Warum auch nicht? Das größte Online-Kaufhaus der Welt steht für Zuverlässigkeit und Seriosität. Das Sortiment umfasst Bücher, Musik-CDs, Computer- und Videospiele, Spielfilme auf Video und DVD, Hifi-Geräte, Fernseher, Computer, Küchengeräte, Fotoartikel sowie den Bereich Haus und Garten. Partner können von dieser Warenvielfalt nur profitieren, und zwar dreifach: indem sie auf dem Marketplace eigene Artikel zum Verkauf anbieten, als Power-Anbieter einen Z-Shop gründen oder über das Partnerprogramm Provisionen kassieren.

Neben dem Angebot von Amazon gibt es eine Menge anderer Partnerprogramme, mit denen sich auf der eigenen Website Geld verdienen lässt. Seriöse Beispiele dafür sind 1&1, Strato, Otto, Ebay und O2, über die wir in der Ausgabe 08/2004 berichteten. Der Aufwand ist unterschiedlich. Wer beispielsweise mit produktspezifischen Links arbeitet, wie sie bei Amazon möglich sind, muss hierfür mehr Zeit investieren als für die Platzierung eines einfachen Banners.

Das kann sich rechnen, wenn man sich nicht zurücklehnt und nur zusieht. Kathrin hat ihr Internet-Business kontinuierlich gepflegt. So ist inzwischen aus einem Tipp ein akzeptabler Nebenverdienst geworden. Jetzt spielt sie sogar mit dem Gedanken, eine Ich-AG zu gründen.


Verkaufsgebühr 15 Prozent

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Die Anmeldung ist kostenlos, und danach kann jeder seine Waren zum Verkauf anbieten, ohne dass ihm zu diesem Zeitpunkt schon Kosten entstehen. Das ist in allen Produktkategorien möglich, die Amazon selbst anbietet. Über das eigene Angebot hinaus hat der Online-Händler seinen Katalog erweitert, so dass Händler und Privatpersonen nun auch folgende Waren anbieten können: Vinyl-Schallplatten, antiquarische Bücher, Zeitschriften und Magazine, Fernseher sowie Spiele und Drucksachen.


Verkäufer nutzen die Suchfunktion

Waren können innerhalb von nur 60 Sekunden in das Produktangebot von Amazon integriert werden. Der Verkäufer geht dabei so vor: Einfach Titel, ISBN-Nummer oder Schlagwort in die Amazon-Schnellsuche eingeben und aus der Trefferliste das betreffende Produkt auswählen. Danach erscheint die Detailseite zu diesem Artikel. Jetzt klickt der Verkäufer auf den Link Diesen Artikel verkaufen in der blauen Kaufen/Verkaufen-Box an, beschreibt anschließend seine Ware und legt den Preis fest. Amazon bietet Orientierungshilfen zur Beschreibung des Zustands. Hinsichtlich des Preises kann sich der Verkäufer am Neupreis des Artikels orientieren. Jeder Maketplace-Teilnehmer muss bei Amazon Payments registriert sein, damit eine sichere Zahlungstransaktion gewährleistet ist.


Das Bezahlsystem ist inklusive

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Der Artikel erscheint meist innerhalb weniger Minuten zum Verkauf auf der Webseite. Findet sich ein Käufer, informiert Amazon den Verkäufer per E-Mail und leitet ihm die Anschrift des Käufers weiter.

Das Einstellen von beliebig vielen Artikeln ist bei Marketplace kostenfrei. Die Nutzung von Amazon Payments ist ebenfalls kostenlos und bereits mit der Verkaufsgebühr abgedeckt. Der Verkäufer kann sein Payments-Konto selbst verwalten und sich zum Beispiel einen Überblick über aktuelle Transaktionen verschaffen.

Für den Fall, dass die Artikelbeschreibung des Verkäufers nicht mit der Ware übereinstimmt oder dass die Ware nach Bezahlung nicht innerhalb einer bestimmten Frist geliefert wird, erstattet Amazon im Rahmen der Richtlinien der Amazon-A-bis-Z-Garantie den Preis des Artikels. Bei Zahlungstransaktionen über Amazon Payments beträgt dieser Deckungsbetrag bis zu 2500 Euro.


Maximal 200 000 Artikel

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Bis zu 200 000 Artikel gleichzeitig kann jeder Händler in seinem Z-Shop anbieten. Die Kosten betragen dafür 44,85 Euro im Monat. Überschreiten die Angebote zu irgendeinem Zeitpunkt die Anzahl von 200 000, werden 12 Cent Listungsgebühr für jedes weitere einzelne Angebot in Rechnung gestellt. Detaillierte Produktbeschreibungen, Preis und Foto sowie die E-Mail-Adresse der Anbieter für Rückfragen garantieren umfassende Informationen. Versand und Zahlung wickeln die Geschäftspartner untereinander ab. Amazon Payments, die Amazon-A-bis-Z-Garantie, der Sicherheitsserver und die Beurteilung der Käufer über die Zuverlässigkeit der Anbieter gewährleisten einen risikolosen Einkauf bei Amazons Z-Shops.

Gewinn entsteht im Einkauf
Der Verkaufspreis einer Ware ist für den Händler von entscheidender Bedeutung. Er bestimmt maßgeblich den Umsatz und den Gewinn. Vor jeder Preiskalkulation sollte sich der Shop-Inhaber bewusst machen, dass der Gewinn eines Handelsunternehmens in den günstigen Einkaufspreisen liegt. Deshalb ist es jedem Händler zu empfehlen, sich über stattfindende Messen zu informieren. Auskünfte dazu gibt es unter
www.auma.de
. Eine einfache Möglichkeit der Preisgestaltung besteht in der Anwendung eines Kalkulationsaufschlags auf den Bezugspreis. Für die meisten Branchen sind Durchschnittswerte verfügbar. Sie können beim Institut für Handelsforschung erfragt werden. Die Webadresse lautet
www.ifhkoeln.de
.


Reger Besuch ist entscheidend

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Der schnellste Weg zum Z-Shop führt über die URL www.amazon.de/shops/Benutzername. Diesen Link sollte der Shop-Inhaber auf jede nur erdenkliche Weise publik machen. Wenn es gelingt, eigene Webseiten, die direkt auf seine Amazon-Angebote verlinken, in den oberen Rängen der bekannten Suchmaschinen zu platzieren, werden sich die Ausgaben für eine Suchmaschinen-Optimierung lohnen. Mit Suchwörtern wie suchmaschinen optimierer oder suchmaschinen eintragdienste findet sich beispielsweise über Google ein großes Angebot an Dienstleistern.


Bis zu 10 Prozent Provision kassieren Partner mit Produktempfehlungen

Bevor ein Teilnehmer am Partnerprogramm mit seinen Empfehlungen Geld verdienen kann, muss er sich bei Amazon registrieren. Der passende Link befindet sich auf der linken Seite der Startseite. Jeder Amazon-Partner darf Produkte aus aus allen möglichen Rubriken auf seiner Homepage anbieten ob mit einzelnen Produktempfehlungen, dem Firmen-Suchfeld oder einfach nur einem Homepage-Link.

Dreh- und Angelpunkt der Partneraktivitäten ist das Partnernetz. Hier gibt es aktuelle Nachrichten, Tipps und Tricks für den Verkauf, umfangreiche Statistiken und vieles mehr. Der persönliche Zugang zu dieser Service-Plattform erfolgt über die Registrierung beim Partnerprogramm. Eines der Hilfsmittel ist der Linkgenerator. Er liefert eine große Bandbreite erfolgreicher Linkmethoden per Mausklick. Der Partner erhält komplett funktionstüchtige und mit seiner persönlichen Partner-ID ausgestattete Links, die er sofort in seine Website integrieren darf. Im Partner-Net stehen jederzeit Informationen über den aktuellen Stand des Partnerkontos zur Verfügung. Mit der individualisierten Abfrage erhält der Teilnehmer exakt die gewünschten Infos zu seinem Konto. Mit den Online-Berichten und Online-Statistiken in den Händen kann er seinen Shop ständig verbessern und so mehr Kunden anlocken.


7,5% Prämie

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Grundsätzlich führen Käufe, die über einen der Links zu Stande gekommen sind, zu einer Werbekostenerstattung in Höhe von fünf Prozent. Der Partner erhält eine solche Erstattung in Höhe von zehn Prozent (fünf Prozent plus zusätzliche 2,5 Prozent für Einzeltitel-Links und 2,5 Prozent für ein Sonderkategorie-Produkt) des Nettoverkaufswerts, wenn ein Kunde über einen korrekt formatierten Einzeltitellink direkt zur Detailseite eines Artikels gelangt und dieses Produkt noch vor dem Verlassen dieser speziellen Seite in den Einkaufswagen legt. Alle folgenden Einkäufe, die nach dem Verlassen dieser speziellen Seite oder der Detailseite, aber noch während der unmittelbar durch den Link entstandenen Sitzung bei Amazon getätigt werden, werden mit 7,5 Pozent des Nettoartikelpreises, maximal aber mit 10 Euro vergütet.