Neue Pocket-PCs & Zubehör
WLAN und Bluetooth Standard

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Die neuen Technologien machen vollkommen kabelloses Arbeiten möglich. WLAN und auch Bluetooth etablieren sich weiter und gehören bei den meisten neuen Geräten zum Standard. Auch die nachträgliche Aufrüstung älterer Geräte ist eine Überlegung wert.

Neukauf oder Nachrüsten?

Neue Pocket-PCs & Zubehör

Der technische Fortschritt bei Pocket-PCS findet momentan eher verborgen im Inneren statt: Es gibt neue, höher auflösende Displays, schnellere Prozessoren mit steigender Taktfrequenz und vielseitigere Kommunikationsmöglichkeiten. WLAN sowohl als Bluetooth etablieren sich weiter und gehören bei den meisten neuen Geräten zum Standard.

Wer mit der Rechnerleistung seines alten Pocket-PCs zufrieden ist, sollte sich genau überlegen, ob sich eine Neuanschaffung lohnt. Denn viele kleine Unannehmlichkeiten sind auch bei den neuesten Geräten nicht beseitigt worden. So scheint die Weckfunktion mancher Pocket-PCs eher ein nettes Gimmick als eine ernst zu nehmende Anwendung zu sein. Bei einigen Geräten ist der Alarm-Bug, der für den ungenauen Wecker zuständig ist, noch immer vorhanden. Die neuen Bildschirme sind schön anzuschauen, lohnen aber vor allem bei häufigem Surfen im Netz und nicht bei üblichen Termineinträgen oder Notizen. Für Nicht- oder Wenigsurfer rentieren sich diese hochauflösenden Displays nur, wenn Multimedia-Anwendungen laufen sollen.

Bild: Dell X30 –
Test


WLAN, Foto, TV & Radio

Neue Pocket-PCs & Zubehör

Die neuesten Kommunikationsstandards wie Bluetooth und WLAN lassen sich bei älteren Geräten auch einfach via Speicherkarte nachrüsten. Zur Auswahl stehen die Erweiterungen in den Formaten SDIO und CF. Compactflash-Karten sind relativ groß und stabil; trotz einer maximalen Kapazität von über 2 GByte gehören sie zu den vergleichsweise billigeren Speicherkarten. Securedigital-Karten gibt es in zwei Variationen. Sie sind im allgemeinen etwas teurer als vergleichbare CF-Karten. Reine SD-Slots sind nur in der Lage, echte Speicherkarten zu lesen. SDIO-Karteneinschübe hingegen können auch Add-on-Module gleicher physischer Bauweise erkennen. Dazu gehören beispielsweise SD-WLAN-Karten.

Auch die Aufrüstung mit einer digitalen Video- und Fotokamera, einem FM-Radio oder einem TV-Tuner ist möglich. Die Verbindung des Pocket-PCs mit einem GPS-Empfänger macht aus ihm in Kombination mit der richtigen Software ein Navigationssystem im Hosentaschenformat. Dieses funktioniert auf Wunsch auch kabellos mit einer Bluetooth-GPS-Mouse. Die Erweiterung mit einer Funkkarte macht den Pocket zu einem Smartphone und ermöglicht Telefonieren und Surfen unterwegs, auch ohne zusätzliches Handy. Diese Karten werden immer billiger, und durch die wachsende Konkurrenz am Markt fallen auch die ursprünglich sehr hohen Preise für UMTS-Karten weiter. Möglichkeiten, dem Pocket-PC mehr abzugewinnen als ursprünglich vorgesehen, gibt es also zu genüge. Mit solchen Erweiterungen ausgestattet, bleibt auch bei älteren Modellen mit weniger internen Funktionen kaum ein Wunsch offen.

Bild: Fujitsu-Siemens Loox 610 –
Test

Autor: swasi
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