Spammer bauen neue Basis in Asien auf

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Die Versuche, Spam-Versendern auch mit juristischen Mitteln beizukommen, führen offenbar dazu, dass sich die Versender von Mail-Müll zunehmend im asiatischen Raum tummeln. Das bereitet auch den Filterprogrammen zusätzliche Probleme.

Korea, China und Japan scheinen laut BBC die neuen Tummelplätze der Spam-Szene zu sein. Allerdings beschränken sich die Spam-Versender nicht darauf, Adressen in dieser Region mit unerwünschter Post einzudecken, sondern versenden ihre Mail auch weiterhin zusätzlich nach Europa und Nordamerika. Da die Nachrichten oft mit Double-Byte-Zeichen geschrieben sind, sind viele Filterprogramme nicht in der Lage, sie als Spam zu identifizieren.
Experten des Unternehmens Clearswift
meinen, dass bereits 5 Prozent aller Spam-Nachrichten solche asiatische Mitteilungen seien und berichten von einem drastischen Anstieg im Monat August. Das könne unter anderem daran liegen, dass asiatische Spam-Versender nicht mehr darauf achteten, nur Mail-Adressen aus der eigenen Region einzusammeln da Spam so billig geworden sei, könne weltweit verschickt werden. (dj/kh)

Autor: karen
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