Sicherheitsprobleme in führenden Konzernen durch Viren und Würmer

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Neuer Report: Linux wird verstärkt zum Ziel der Attacken, kommerzielle Web-Services werden ebenfalls häufiger angegriffen.

Rund 40 Prozent der weltgrößten Konzerne hatten im ersten Halbjahr 2004 IT-Sicherheitsprobleme durch Viren und Würmer. Das geht aus einem Report des Sicherheitsunternehmens
Symantec
hervor, der heute in Cupertino, Kalifornien vorgelegt wurde. Kompromittierte Systeme wurden demnach zum Angriff auf neue Ziele genutzt. Neue Typen von Würmern könnten sich dabei vermehrt auch gegen Linux richten.

“Sicherheitslücken werden schneller denn je ausgenutzt, während die Angreifer sich ausgefeilterer Techniken bedienten, um sich zu bereichern”, sagte Arthur Wong, Vice President bei Symantec Security Response und Managed Security Services. 5,8 Tage nach Bekanntwerden eines Sicherheitsproblems tauche erste Malware auf, die Programmfehler ausnutze.

Hauptziel der Angreifer waren E-Commerce Systeme mit 16 Prozent, eine Zunahme um 400 Prozent. Dabei ging es ebenfalls darum, sich mit Phishing und Spyware-Techniken zu bereichern, und nicht mehr nur darum, die Abläufe zu stören.

Web-Applikationen waren dabei ein wichtiges Angriffsziel, weil hier die Integrität bereits durch die Übernahme eines Endnutzer-Computers verletzt werden konnte. Fast 82 Prozent aller Sicherheitslücken waren hier sehr einfach auszunutzen.

Die Zahl der Angriffe durch Würmer und Viren lag mit 4496 viereinhalb Mal höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (mk)
(
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– testticker.de)

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