Unerwünschte Pornoseiten – Wie Hacker den Internet Explorer “entführen”

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Wie die Zeitschrift PC Perofessionell berichtet, häufen sich die Fälle von Explorer-Hijacking. Welche Entführungsmethoden aktuell sind und wie man sich schützt, beschreibt das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe.

Immer häufiger manipulieren Hacker den Internet Explorer (IE) von Microsoft: Die neueste Methode “entführt” die bisherige Startseite und ersetzt sie oftmals durch eine Pornoseite. Dann erscheinen nach dem Öffnen des Browsers statt Google oder Yahoo Seiten mit Werbemüll oder dubiosen Sex-Links. Möglich wird das, so die Computerzeitschrift PC Professionell in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 10 / 2004), durch diverse Sicherheitslücken in dem Microsoft-Browser. Diese nutzen die “Hijacker” auch für Trojaner-Attacken aus.

Die Schädlinge manipulieren zudem die IE-Favoriten: Urplötzlich tauchen dort Links zu Seiten auf, die der User nie eingegeben hat. Auch die Suchanfragen werden umgeleitet. Besonders gefährlich sind aber Manipulationen der Liste vertrauenswürdiger Internet-Zonen. Hier speichern Anwender, welche Webadressen im Zusammenhang mit dem Internet Explorer erweiterte Funktionen wie etwa ActiveX-Code ausführen dürfen. Bösartige Webseiten erhalten darüber Zugang zum System und können mit Trojanern die völlige Kontrolle über den PC erlangen.

Um sich vor diesen PC-Schädlingen zu schützen, empfiehlt die PC Professionell zwei Wege. Erstens sollten Anwender Programme wie Ad-Aware (www.lavasoftusa.com – in der Standardversion kostenlos) oder Spyware Blaster 3.2 (www.javacoolsoftware.com – kostenlos) installieren. Sie finden unerwünschten Programm-Code auf dem Rechner und löschen diesen. Die zweite Regel lautet “Finger weg” vom Internet Explorer, alternative Browser wie Mozilla oder Opera sind sicherer. (bm/mk)

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