Longhorn soll Firmennetzwerke vor tragbaren Speichergeräten schützen

BetriebssystemWorkspace

Mit den Anforderungen an das geplante Betriebssystem Longhorn gerät Microsoft in die Zwickmühle. Einerseits soll der drahtlose Anschluß von Druckern und tragbaren Geräten so einfach wie möglich gestaltet werden, andererseits ist gerade dies für Netzwerkverwalter ein Alptraum, da sich die Datenflüsse kaum mehr kontrollieren lassen.

Daß die Übertragung von Daten zwischen PC und tragbarem USB-Geräten dank Windows XP deutlich einfacher geworden ist, bereitet IT-Verantwortlichen keine Freude. Zwar läßt sich laut news.com durch einen Workaround im Service Pack 2 eine Windows-Einstellung so ändern, daß keine Daten auf USB-Geräte geschrieben werden können. Longhorn soll das Problem jedoch umfassend regeln, indem die Plug-and-Play-Funktionen stärker kontrolliert werden, die bisher den Anschluß von USB-Sticks und ähnlichen Speichermedien nahezu problemlos ermöglicht haben. Damit dürften dann auch Sicherheitsmaßnahmen wie Taschenkontrollen überflüssig werden, die von einer Reihe von Großunternehmen zum Schutz ihrer Datenbestände eingeführt wurden. (dj)

Weitere Infos:

Microsoft Longhorn

http://www.microsoft.com/germany/ms/msdnbiblio/pdc2003/longhorn.htm

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