Intel will Fernwartung in Hardware integrieren

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Die Technologie soll Administratoren den Fernzugriff auf PC und andere Geräte erlauben – auch im ausgeschalteten Zustand oder bei defekter Festplatte.

Der Chiphersteller Intel hat gestern auf seiner Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum seine neue Active-Management-Technologie (IAMT) vorgestellt. Diese soll die Fernwartung von Rechnern in einem Netzwerk deutlich erleichtern, teilten das Unternehmen in San Francisco mit. Der Hersteller will IAMT ebenso in PDA-Chipsätzen verankern wie in PC- und Server-Komponenten.

IAMT ermöglicht Administratoren, sich jederzeit per Fernzugriff an einem Gerät anzumelden und grundlegende Systemfunktionen zu steuern. Während Rechner dafür bisher normal gestartet sein mussten, soll die neue Technologie auch dann ein Login ermöglichen, wenn der Computer ausgeschaltet, die Festplatte kaputt oder das Betriebssystem abgestürzt ist. Weiterhin umfasst die Technologie einige Sicherheitsfunktionen, die zumindest einen grundlegenden Schutz vor Viren bieten sollen.

Zurzeit würden nach Angaben Intels rund 80 Prozent der Kosten einer IT-Abteilung im laufenden Betrieb anfallen. Durch den schnellen Zugriff könnten Ausfall- und Wartungszeiten und somit auch die Kosten deutlich reduziert werden, hieß es.

IAMT wird dabei direkt in die Hardware implementiert. Die Umgehung oder Deaktivierung durch Angreifer oder Viren könnte dadurch unterbunden werden, so der Hersteller. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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