USA: Sony erweitert Vaio-Linie auf große Unternehmenskunden

IT-ManagementIT-ProjekteKomponentenMobileNetzwerk-ManagementNetzwerkeNotebookPCWorkspace

Ein Strategiewechsel soll verlorene Marktanteile bei Business-Kunden zurückholen. Dort hatten US-Anbieter wie IBM den Markt im Griff.

Der japanische Elektronikkonzern Sony will in den USA zukünftig auch Vaio-Notebooks auf den Markt bringen, die sich an Business-Kunden richten. Bisher zielten die Geräte teils zwar auch auf professionelle Nutzer, Ausstattung und Marketing waren jedoch auf den individuellen Kunden ausgerichtet. Bereits seit Juli sollen Rechner für Unternehmen unter dem Namen “Vaio Business Professional” in größeren Mengen über die Distributionskanäle des Konzerns angeboten werden, heißt es in einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung ‘Nihon Keizai Shimbun’ (Dienstagsausgabe).

Die neuen Notebooks der Vaio-Linie sind mit Windows XP Professional ausgestattet. Durch die Optimierung auf den Einsatz im Business-Segment können oft Produktionskosten gespart werden, in dem beispielsweise die für Office-Anwendungen und Präsentationen nicht benötigten High End-Grafikkarten weggelassen werden. Sony will so einen geringen Preis und größere Auslieferungsmengen erreichen. Für spezielle Anforderungen stehen jedoch auch teurere High End-Modelle zur Verfügung.

Mit der neuen Verkaufsstrategie erhofft sich Sony eine Rückeroberung verlorener Marktanteile. Das Unternehmen hatte in den USA in den vergangenen Jahren verstärkt auf den Vertrieb von High End-Notebooks gesetzt, stieß dabei jedoch auf starke Konkurrenz durch Anbieter wie IBM. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Nihon Keizai Shimbun

Sony

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen