Hitachi Data will sich ein Stück vom Highend-Storage-Kuchen abschneiden

Data & StorageStorage

Das schnelle Speichergerät “TagmaStore” kommt mit Virtualisierungs-Support, der eine Vernetzung von Storage-Servern erlaubt, die gleichzeitig auf den TagmaStore wie auf einen Arbeitsspeicherbereich zugreifen können.

Hitachi Data Systems greift die starke Konkurrenz von IBM und EMC im HighEnd-Speichermarkt an. Unter dem Namen “TagmaStore Universal Storage” stellt das japanische Unternehmen heute im New Yorker Guggenheim-Museum sein Produkt vor, das bis zu 32 PetaBytes Daten verwalten kann, berichtet das Wall Street Journal. Firmenchef Shinjiro Iwata zufolge sollen unter dem neuen Markennamen ausschließlich Geräte für das HighEnd-Segment angeboten werden. Der Einstiegspreis liegt bei sagenhaften 700.000 Dollar.

Die von Servern bekannte Virtualisierung für den Speicher erlaubt, ein TagmaStore-Gerät mit mehreren Storage-Servern anderer Anbieter zu vernetzen. Für alle Server sieht das Speichergerät aus wie ein sehr großer Memory-Bereich. Ein gleichzeitiges Sichern von Daten auf mehreren Servern ist möglich.

Die eingebaute Software erlaubt eine gezielte Verteilung von Daten auf verschiedene Datenträger; so können selten genutzte Informationen beispielsweise auf ältere, preiswerte Festplatten verlagert werden, um die hohe Performance des SigmaStore für die wichtigen Daten frei zu halten. (mk)

Weitere Infos:

Hitachi Data Systems über TagmaStore

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen