Internet-Auktions-Betrüger in Berlin festgenommen

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Der Täter hatte sich selbst günstige Bewertungen gegeben, um so die Kunden besser hinters Licht führen zu können.

Einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Warenbetruges über ein Internet-Auktionshaus erhielt jetzt der 25-jährige Meik K. aus Berlin-Tempelhof. Für die Zeit seit Dezember vergangenen Jahres konnten ihm zwölf Taten nachgewiesen werden, gab der Polizeipräsident in Berlin heute bekannt. K. hatte für seine Betrügereien bei dem Auktionshaus zehn Konten unter falschen Personalien eingerichtet. Um potenzielle Käufer in Sicherheit zu wiegen, gab er sich zwischen den eigenen Konten jeweils günstige Bewertungen.

Um seine Identität weiter zu verschleiern, gab er für die Überweisungen Bankkonten von Bekannten an. K. versteigerte hochwertige Geräte der Unterhaltungselektronik, die nach Bezahlung der Kunden jedoch nie versendet wurden.

K. hat nach Angaben der Polizei bereits ein Geständnis abgelegt. Danach benutzte er das erbeutete Geld zur Finanzierung seiner Spiel- und Drogensucht und zur Bezahlung des Lebensunterhalts. Er ist bereits mehrmals einschlägig vorbestraft und stand noch unter Bewährung. Bei seiner Festnahme am vergangenen Donnerstag fanden die Beamten in seiner Wohnung Beweismittel, die auf weitere Betrugstaten hindeuteten. Die Ermittlungen dauern an. (mk)
(de.internet.com – testticker.de)

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