US-Metropolen erheben Sammelklage gegen Microsoft

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Wie US-Medien am Samstag berichteten, hat ein Verbund kalifornischer Städte, unter anderem Los Angeles und San Francisco, eine Sammelklage gegen Microsoft erhoben. Vorwurf: Zu hohe Preise.

Der Softwarehersteller Microsoft wird von einem Zusammenschluss mehrerer Städte und Landkreise des US-Bundesstaates Kalifornien verklagt. Die Ankläger, zu denen auch Los Angeles und San Francisco zählen, werfen dem Konzern vor, in illegaler Weise überteuerte Produktpreise für Betriebssysteme verlangt und so seinen Monopolstatus auf diesem Markt missbraucht zu haben.

Ein Sprecher des Weltkonzerns äußerte sich nur sehr zurückhaltend. Man habe sich noch nicht mit der Sammelklage befasst, biete aber günstige Preise und sei Marktführer wenn es darum geht, Preise zu senken. Zudem erhöhe Microsoft fortlaufend die Güte seiner Produkte.

Allerdings ist diese Form der gerichtlichen Auseinandersetzung für Microsoft kein Novum, sondern nur ein neuer Abschnitt einer Reihe ähnlicher Fälle, die das Unternehmen bisher mehrere Milliarden US-Dollar gekostet haben. (ah/mk)

Weitere Infos:

NBC4 über die Klage gegen Microsoft

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