Projektoren im Test
Filme auf Kinoleinwand

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Projektoren gibt es ab 857 Euro. Sie leuchten mit 1200 Ansi-Lumen, lösen in 800 x 600 Pixel auf und sind mit 43 dB(A) leicht zu überhören. Die Projektoren verfügen über alle erforderlichen Buchsen, um Bildquellen wie PC, Notebook oder DVD-Player anzuschließen.

Projektoren ab 1000 ?

Projektoren im Test

Die neuen Einsteigermodelle der Projektoren sind mit Preisen um die 1000 Euro im Vergleich zu vor zwei Jahren richtig günstig geworden. Da es kaum noch Preisunterschiede zwischen Großbildfernseher und Beamer gibt, stellt sich lediglich die Geschmacksfrage: Bildschirm oder Leinwand?
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hat PC DIREKT für die Testtabelle Projektoren ausgewählt, die sich in einer Preisklasse zwischen 837 und maximal 1190 Euro bewegen. Die Geräte lassen sich problemlos von Notebook oder PC ansprechen und per Remote Control steuern. Auch eine Mausfunktion für die Fernbedienung gehört heute zum Standardrepertoire.

Wenn Sie sich für einen Projektor entscheiden, sollten Sie wissen, dass es einerseits die etablierten LCD-Projektoren und andererseits die noch recht neuen DLP-Projektoren gibt. Die Mehrheit funktioniert mit LCD-Technologie. Die Anzahl der DLP-Geräte ist im Verhältnis dazu noch recht gering.


Die Technik

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Die LCD-Technik (Liquid Crystal Display) basiert auf drei TFT-Panels (Thin Film Transistors), die drei Teilbilder in den Farben Rot, Grün, Blau erzeugen. Das Bild wird in einem Prisma zusammengefügt. Sind die Punkte der drei RGB-Farben nicht genau aufeinander ausgerichtet, dann spricht man von einem Konvergenzfehler: Das Bild wird unscharf wiedergegeben. Weitere Fehler entstehen, wenn ein Panel nicht mehr 100 Prozent leistet, etwa durch Verschmutzung: Dann entsteht ein hässlicher Farbstich, und es wird eine Grundreinigung erforderlich.

DLP klappt bewegliche Minispiegel
Bei der Digital-Light-Processing-Technologie wird das Licht der Projektionslampe durch das RGB-Farbrad hindurch auf einen mit vielen Spiegeln versehenen DMD-Chip oder DDR-Chip von Texas Instruments projiziert. Die Spiegel in der Anzahl der multiplizierten Auflösung sind beweglich gelagert. Sie neigen sich je nach Chiptyp bis zu zwölf Grad. Je nach Impuls der auf- und abklappenden Spiegel entstehen verschiedene Graustufen. Klappt der Spiegel nach oben, wird das Licht abgeblendet. Der Punkt wirkt tiefschwarz und scharf. Daher haben die DLP-Projektoren einen besseren Schwarz- und einen höheren Kontrastwert. Das vollfarbige Gesamtbild wird aus drei Teilbildern erzeugt. Somit entsteht ein gleichmäßiges und brillantes Bild in perfekter Qualität. Die großen Vorteile der DLP-Technik sind das Ein-Chip-System, das Konvergenzprobleme verhindert, und die luftdichte Verschachtelung, durch die der Chip unempfindlicher gegen Schmutz und Zigarettenrauch wird.


Abdunkeln gibt gute Kontraste

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Trotz verbesserter Leuchtkraft empfiehlt sich beim Einsatz im Heimkino eine Raumabdunklung. Ab wann man eine Filmvorführung ohne geschlossene Jalousien bestreiten kann, hängt neben der Lichtleistung des Projektors von der auszuleuchtenden Bildfläche ab. Für ein zwei Quadratmeter großes Bild muss der Projektor einen Lichtstrom von etwa 800 Ansi-Lumen ausgeben, um auch unter Tageslicht bestehen zu können. Der erforderliche Lichtstrom steigt dabei proportional zur Bildgröße: Doppelte Bildfläche verlangt doppelte Helligkeit. Je höher aber die Leuchtkraft ist, desto heller ist das Bild, das projiziert wird: Die Darstellung der Farbe Schwarz geht dann in Grau über. Das ist mit ein Grund, warum in einem anspruchsvollen Heimkino ein Projektor mit nur 800 Ansi-Lumen betrieben wird.


Je kühler die Lampe, desto lauter

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Je länger der Projektor im Einsatz ist, desto schwächer wird die Lampe. Eine UHP-Lampe, die in den meisten Geräten verbaut wird, hat eine Lebensdauer von 8000 Stunden (Herstellerangabe). Wenn Sie vier Stunden am Tag Filme schauen, hält sie fünfeinhalb Jahre.

Die Hochleistungslampe bestrahlt die winzigen LCD- beziehungsweise DMD-Chips mit einem immensen Lichtstrom und heizt sich dabei ordentlich auf. Sie muss deshalb ständig von ein bis zwei Lüftern unter der Projektorhaube gekühlt werden. Die Gehäusetemperatur eines Projektors sollte 50 Grad nicht überschreiten, da man sich sonst leicht die Finger verbrennt. Das notwendige Lüfterrotieren sorgt aber nicht nur für Frischluft, sondern auch für reichlich Radau. Wie laut es in der Praxis wird, hängt auch davon ab, in welcher Richtung der stärkste Lärmpegel auftritt und wo der Projektor im Raum platziert ist. Ist es in Projektionsrichtung ruhiger, steht das Gerät optimal hinter den Zuschauern. Achten Sie deshalb vor dem Kauf auf die Lüfterposition im Gehäuse! Die kleinen Schaufelrädchen erkennt man leicht. Bei mehreren Lüftern ist der Ausgang derjenige ohne Staubfilter.


Im Eco-Mode wird der Lüfter leiser

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Ein Videoprojektor sollte eine Lautstärke von 43 dB(A) auf keinen Fall überschreiten, da das Lüftergeräusch sonst beim Filmeschauen zu einem wirklich störenden Nebeneffekt wird. Beim Durchforsten der technischen Details sollte man aber nicht nur auf den dB(A)-Wert achten, sondern auch darauf, wann er gemessen wurde. Denn pfiffige Marketingstrategen geben den Wert gerne im so genannten Economy-Betrieb an. In dem arbeitet der Projektor allerdings mit deutlich verminderter Leuchtkraft, was dazu führt, dass der Lüfter sich nicht voll ins Zeug legen muss und somit auch leiser ist. Entscheidend ist aber die Lautstärke bei voller Leistung.

Ein guter Videoprojektor muss darüber hinaus noch eine flüssige Darstellung und ein kontrastreiches Bild liefern. Die Wiedergabe muss vollkommen flüssig verlaufen und frei von Schlieren und Geruckel sein. Die Kontrastdarstellung sollte so gut aussehen, dass dunkle Objekte selbst auf schwarzem Hintergrund noch deutlich zu sehen sind. Falls der Projektor hier Schwächen hat, dann wird das Objekt nur unscharf oder matschig zu sehen sein.

Ein Großteil der Projektoren ist mit dem erwähnten Spar- oder Eco-Modus ausgestattet. Er reduziert die Energie der Lampe, was die Lebensdauer um das Doppelte erhöht. Angesichts des Preises für eine neue Lampe, der zwischen 250 und 700 Euro liegt und maximal 2000 Stunden Leuchtdauer garantiert, rechnet sich der Sparmodus auf jeden Fall. Zwar nimmt dann die Bildhelligkeit etwas ab, doch das ist immer noch besser, als neben einem röhrenden Projektor zu sitzen.

Soundsysteme schaffen Raumklang
Für kinogerechte Beschallung können die Projektoren nicht sorgen. Die eingebauten Lautsprecher sind zu leise und meistens einfach schlecht. Es scheppert, kracht und verzerrt. Abhilfe schafft hier nur eine ausgereifte 5.1-Soundanlage.


UHP-Lampe

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Die UHP-Lampe ist eine Entwicklung von Philips, die UHE-Lampe kommt aus dem Hause Panasonic, und die VIP-Lampe wird von der Firma Osram hergestellt. Dieser Typ wird in fast allen Projektoren verwendet und hat den Vorteil, dass er nur die Hälfte an Watt benötigt. Die Maximalleistung liegt bei 300 Watt. VIP-Lampen müssen weniger gekühlt werden, so dass sich das Betriebsgeräusch des Lüfters verringert. Durch den klein gehaltenen Elektrodenabstand kann das Licht umso punktförmiger und effizienter gebündelt werden. Durch den Reflektor wird ein paralleler Lichtstrom erzeugt, der sehr wenig Streulicht enthält. Dank eines speziellen Gasgemisches, das dafür sorgt, dass die Elektroden nicht angegriffen werden und die Farbtemperatur konstant bleibt, können UHP- und UHE-Lampen eine Lebensdauer von bis zu 8000 Stunden versprechen. Bei SHP-Lampen handelt sich um einen neuen Typ der Metalldampflampe. SHP-Lampen erzeugen viel Licht mit wenig Energie und liefern eine tageslichtähnliche Farbtemperatur. VIP-Lampen sind Halogen-Metalldampflampen, die auf die Farbfilterkurven der Projektoren angepasst sind.


TV-Karten in limitierter Auflage

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Mit der externen TV-Karte Cinergy 200 USB ist der Empfang von TV-Programmen am Notebook oder Rechner über Antenne oder Kabel besonders leicht. Diese mobile TV-Lösung ist nicht größer als eine Zigarettenschachtel und wiegt nur 65 Gramm. Sie wird direkt ans USB-2.0-Interface angeschlossen Stromversorgung inklusive. Darüber hinaus können Videos digitalisiert werden.

Mit der Terratec Cinergy 600 TV Radio und der Cinergy 400 TV bietet Terratec gestochen scharfe und flimmerfreie TV-Bilder, echten Stereoklang, FM- und RDS-Radio-Genuss und Bedienkomfort. Im Lieferumfang enthalten ist eine Vollversion des Software-Players Win DVR von Intervideo. Die TV-Karten in limitierter Auflage gibts jeweils mit einem Derbystar-Fußball. Die Cinergy 1200 DVB-S, die Cinergy 600 TV/Radio und die mobile Cinergy 200 USB werden jeweils 99,99 Euro kosten, während die Cinergy 400 für 69,99 Euro zu haben sein wird.


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