Ärger für Microsoft wegen irreführender Werbung

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Die britische Behörde zur Überwachung der Werbung, die Advertising Standards Authority (ASA), geht derzeit gegen eine vielfach verbreitete Zeitungsanzeige von Microsoft vor.

In der Zeitungsanzeige, die von der britischen Werbeaufsicht bemängelt wird, werden die Kosten von Linux und Windows im Servereinsatz verglichen. Die abgebildeten Zahlen und Grafiken zeigen deutlich, dass der Einsatz von Linux die zehnfachen Kosten verursachen soll.

Durch aufmerksame Betrachtung des Kleingedruckten erfährt der Leser allerdings, dass in diesem Vergleich Linux auf einer Dual-CPU IBM z900 Mainframe-Maschine läuft, während Windows auf einer Dual-Xeon-Kiste mit 900 MHz Takt, also einem Modell vom vorletzten Jahr, läuft. Die Kosten für die Hardware gehen mit in die Kalkulation ein.

Allerdings ist in der Anzeige auch der Warnhinweis “Results may vary outside the United States” zu finden. Dennoch hält die ASA ihre Vorwürfe aufrecht, schließlich hätte man ein und dieselbe Hardware zum Test heranziehen können, anstatt Pinguine mit Birnen zu vergleichen. (mk)
( – testticker.de)

Weitere Infos:

Advertising Standards Authority

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