FBI geht erstmals gegen P2P-Nutzer vor

Allgemein

Das FBI hat erstmals eine Durchsuchungsaktion gegen P2P-Nutzer und einen Internet Service Provider durchgeführt.

Wie das US-Justizministerium gestern bekannt gab, waren fünf Privatwohnungen und das Büro eines Providers das Ziel der “Operation Digital Gridlock”. In den Bundesstaaten Texas, New York und Wisconsin wurden Computer beschlagnahmt, auf denen sich Filme, Software, Spiele und Musik-Dateien befanden. Angaben zum Firmennamen des Internet-Providers wurden nicht gemacht.

Justizminister John Ashcroft erklärte, dass seine Behörde Verstöße gegen das Urheberrecht verfolgen werde, “auch wenn die Täter sich hinter der scheinbaren Anonymität eines Peer-to-Peer Netzwerks versteckten”. Jedes Mitglied des geschlossenen Filesharing-Netzwerkes “Underground Network” musste Material mit einem Volumen von 100 GByte mitbringen. Insgesamt sollen 7000 Personen an dem Verbund beteiligt sein, die die Software “Direct Connect” benutzen; ermittelt wurde seit März dieses Jahres.

Beteiligt waren, neben dem FBI, das Büro des Staatsanwalts im District of Columbia und die Abteilung des Justizministeriums für Computer-Kriminalität und Urheberrecht. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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