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Das hohe Lob der Scripting-Sprachen

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IT-Manager, die sich an Applikationspakete gewöhnt haben, könnten angenehmen überrascht sein, wie gut moderne Scripting-Sprachen Geschäftsabläufe automatisieren können, meint Les Hatton.

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IT-Manager, die sich an Applikationspakete gewöhnt haben, könnten angenehmen überrascht sein, wie gut moderne Scripting-Sprachen Geschäftsabläufe automatisieren können, meint Les Hatton.

Seit Jahren haben die Befürworter von graphischen User-Interfaces (GUIs) versucht, die Unternehmen von Scripting-Sprachen wegzubringen. Sie haben sich über Befehlszeilen-Programme als schwerfällig lustiggemacht, und sie haben sie als völlig passé bezeichnet im Vergleich mit den glänzenden schaltflächenverzierten Oberflächen. Nun, ich glaube, daß Scripting-Sprachen eine Menge zu bieten haben, vor allem für Firmen, die Geschäftsabläufe automatisieren wollen.

Daran wurde ich erinnert, als ich neulich an einem Projekt bei einem großen europäischen Unternehmen arbeitete. Diese Firma versucht, eine Mischung aus Word-, Excel- und Project-Dateien sowie diverse andere aus den unterschiedlichsten Generationen zusammenzukleben. Die Dokumente selbst sind fast alle sehr simpel, aber die Mitarbeiter müssen verschiedene GUIs nutzen, um sie anzulegen.

Die ganze Sache ist zeitaufwendig, fehleranfällig und hochgradig resistent gegen Automatisierung oder Data-Mining.

Das wesentliche Argument für die wirklich erfolgreichen moderenen Scripting-Sprachen wie Tcl/Tk, perl, Python und PHP ist natürlich, daß sie spektakulär gut sind, wenn es um Prototypen und die Automatisierung von Abläufen geht, und daß sie komplett portabel über Windows- und Linux-Umgebungen sind.

Ein überraschend hohes Niveau von speziell angepaßter Automatisierung läßt sich schnell erreichen: Man muß die richtige Wahl eines portablen textbasierten Dokumentformats treffen, HTML oder ein verwandtes ausgereifteres Programm, vielleicht SQL-Datenbankzugang, und dann wird das Ganze mit ein paar Hundert zeilen Scripting zusammengeschweißt. Mit einigen dieser Sprachen, wie Tcl/Tk oder Perl/Tk, kann man auch ein portables GUI entwickeln, so daß die User eine einfache, zweckspezifische Oberfläche haben, die über allem sitzt.
Ich möchte ein paar Beispiele nennen: