Datenbank und neues Dateiformat für Open Office

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Die kommende Version 2.0 von Open Office bringt einige grundlegende Neuerungen, mit denen das Open-Source-Projekt gegenüber Microsofts Office-Paket punkten will.

Die fertige Version von Open Office 2.0 wird zwar erst im März oder April 2005 verfügbar sein; was sich im Vergleich zum aktuellen Release ändern soll, steht jedoch schon fest. So wurde dem Programm eine eigene Datenbank verpasst, zum Einsatz kommt hier HSQLDB. Zwar konnte man bisher auch Datenbanken bearbeiten, diese mussten jedoch bereits vorhanden sein. Nun ist es ebenso möglich, neue Datenbanken anzulegen. Gleichzeitig hat man die SQL-Abfragen verfeinert und die Datenbankanbindung erleichtert.

Zweite große Neuerung ist der Umstieg beim Dateiformat auf das OASIS Open Office XML File Format. Das basiert zwar wie bisher auch auf XML, ist jedoch nicht abwärtskompatibel, weshalb man den Open-Office-Dateien der Programmversion 2.0 auch eine neue Dateiendung verpasst. Nachdem auch KOffice auf das Format setzen will, hofft man, einen Schritt zur Vereinheitlichen der Dateiformate getan zu haben.

Darüber hinaus hat man die Programmoberfläche verändert. Neben neuen Werkzeugleisten und verbesserten Icons passt sich das Aussehen von Open Office 2.0 automatisch dem des darunterliegenden Desktops an. (dd)

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