Chinesische Firma will bei Loewe einsteigen

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Das angeschlagene Unternehmen, das bislang Edel-Fernseher in Deutschland zusammenschraubt, kann möglicherweise gerettet werden.

Der für Luxus-Designs bekannte deutsche Fernseher-Produzent Loewe, seit zwei Jahren in der Defensive gegenüber dem preiswerten Angebot edler Geräte aus Fernost, steckt mächtig in der Krise. Da bietet sich ein ausländischer Investor nur an. Wie die Wirtschaftswoche in ihrer kommenden Ausgabe berichtet, hat nun das chinesische Unterhaltungselektronik- und Telekommunikations-Unternehmen HiSense Interesse angemeldet.

Die Verbindungen zwischen der Stadt Qingdao und Deutschland sind schon sehr alt: Schließlich lernten die Brauer des Qingdao-Biers ihr Handwerk von bayerischen Mönchen. Nun fließt die Hilfe wohl in umgekehrte Richtung zurück: HiSense hat starkes Interesse, sich an dem fränkischen Unternehmen zu beteiligen. Mit Loewe verbundene Banken haben wegen einer Kooperation von Loewe und HiSense offenbar schon ihre Fühler ausgestreckt.

Der Loewe-Chef Rainer Hecker bestätigt die Gespräche aber nur indirekt: “Zu möglichen Investoren können wir noch keine Aussagen machen”, teilte er dem Magazin mit. Das deutsche Unternehmen, dessen Eigenkapital sich in nur zwölf Monaten halbiert hat und das im Februar 2005 Kredite der wichtigsten Gläubigerbanken tilgen muss, kommt um einen externen Investor nicht herum. (mk)

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