Apple: Laptop-Boom durch iPod-Fans

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Diese Jahr ist alles anders: Zum Semesterbeginn gehen die trendigen Apple-Notebooks weg wie warme Semmeln. Windows-Geräte müssen Marktanteile abgeben.

Die traditionell umsatzstärkste Saison für Apple (und auch andere PC-Hersteller) ist der alljährliche Schul- und Semesterbeginn im Spätsommer. Zu dieser Gelegenheit rüsten sich viele Studenten und Schüler mit neuen Geräten aus; vor allem der Notebook-Sektor lebt zu dieser Zeit auf.

In diesem Frühherbst zeigt sich ein besonderes Phänomen: nachdem in den vergangenen 12 Monaten ein Siegeszug des Apple-Musik-Players iPod zu beobachten war, scheinen viele Musikfreunde jetzt auch an anderen Produkten des innovativen Herstellers interessiert zu sein. Computershops in Uni-Nähe berichten der US-Fachpresse zufolge von rasenden Umsätzen mit Apple-Notebooks.

In einigen Gegenden werden derzeit mehr Apple- als Windows-Laptops verkauft. Nach Zahlen der Marktforscher von IDC stieg Apples Marktanteil bei Notebooks im Bildungssektor von 22,6 Prozent zum Jahresanfang auf mittlerweile 26,7 Prozent. Hält dieser Trend an, so IDC Analyst Roger Kay, wird der Gesamt-Marktanteil des Herstellers von derzeit zwei auf vier Prozent ansteigen.

Weitere Gründe für einen Wechsel der Nachwuchs-Nutzer zu i- und Powerbooks sehen die Experten in der mangelnden Sicherheit von Windows-Systemen und überraschenderweise im Preis: ein iBook wird in den USA an Studenten für bereits unter 1000 US-Dollar verkauft, dazu kommt ein Gutschein, der den beliebten iPod noch billiger macht; alle Vergünstigungen zusammen gerechnet, wandert dieser bereits für 69 US-Dollar über den Ladentisch. (mk)
( – testticker.de)

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