Gesellschaft für Informatik: IT-Freiberufler haben Aufstiegsschancen im Mittelstand

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Große Chancen für kleine Dienstleister: Die Kontaktpflege sei das Allerwichtigste, erklärte Ulrich Bode, Sprecher des Beirates für Selbständige und “Fellow” der Gesellschaft für Informatik (GI).

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage haben IT-Freiberufler viele Möglichkeiten, Aufträge zu bekommen. Die größte Chance sieht der Sprecher des Beirates für Selbständige und Mitglied der Gesellschaft für Informatik (GI), Ulrich Bode, im Mittelstand. “Mittelständler sind die wichtigsten Kunden für Freiberufler”, stellt Bode fest.

Auch wenn derzeit die großen IT-Anbieter und -Dienstleister um den Mittelstand buhlen würden, seien die IT-Freiberufler ihnen gegenüber im Vorteil, meint Bode. Der Experte erklärt: “Mittelständische Betriebe sind traditionell Kunden von Freiberuflern – eine ideale Partnerschaft. Da reden zwei Unternehmer miteinander, die flexibel, direkt und schnell die Geschäfte erledigen können.”
In diesem Zusammenhang betont er auch, dass die Auslagerung von IT-Arbeitsplätzen ins Ausland keine Bedrohung für den IT-Freiberufler sei. Im Gegenteil: Der Beiratssprecher fordert seine Kollegen auf, Offshore aktiv zu nutzen. “Beim Offshoring sind der zwischenmenschliche Kontakt und das Verstehen anderer Kulturen zentrale Erfolgsfaktoren. Nicht wenige IT-Selbständige haben entsprechend Kontakte oder stammen selbst aus anderen Ländern. Wenn es uns gelingt, mit preiswerteren Freiberuflern aus dem Ausland zusammenzuarbeiten, können wir günstiger anbieten und so neue Auftraggeber akquirieren”, so Bode.

Nach wie vor kämen Freiberufler am besten über Mundpropaganda an Aufträge, erklärt Bode. (mk)
(
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– testticker.de)

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