Studie: Vertrauliche Informationen versehentlich per Mail verbreitet

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Dass vertrauliche Informationen unabsichtlich per Mail verbreitet werden, zählt in vielen Unternehmen zur Tagesordnung. Weitere Risiken stellen P2P-Netzwerke und Instant Messaging dar.

Häufiger als erwartet finden sich Firmengeheimnisse in E-Mails. Das hat das Unternehmen SurfControl in einer Befragung ermittelt. So gaben 39 Prozent der Befragten an, schon einmal geheime, eigentlich nicht für sie bestimmte Informationen per E-Mail erhalten zu haben. 15 Prozent aller Befragten gaben darüber hinaus zu, bereits selbst einmal vertrauliche Informationen versehentlich an eine falsche Person oder Firma geschickt zu haben. 2002 lag ihr Anteil noch bei 3 Prozent. Den Anstieg begründet SurfControl damit, dass Mails mittlerweile ein gängiges Medium zur Verbreitung auch vertraulicher Informationen sind.

Zudem warnt das Unternehmen wiederholt vor den Risiken von P2P-Netzwerken und Instant Messaging. Denn während immerhin 70 Prozent der Befragten angaben, dass in ihrem Unternehmen Richtlinien für den E-Mail-Versand vertraulicher Informationen existieren, gibt es in nur 48 beziehungsweise 42 Prozent der Unternehmen ähnliche Regeln für die Nutzung von Instant Messaging und P2P. (dd)

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SurfControl

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