Vergleich: UMTS-PC-Cards
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UMTS startet: Die dritte Mobilfunk-Generation bringt Notebook-Anwender drahtlos ins Web ? und das dreimal schneller als mit ISDN. Erste Geräte, erste Preise, erste Tests in deutschen Großstädten.

Diese Produkte haben wir verglichen

Vergleich: UMTS-PC-Cards

T-Mobile Multimedia Net Card GPRS/UMTS

Vodafone Mobile Connect Card UMTS

O2 Laptop Card GPRS/UMTS


T-Mobile: schnell dank Kompression

Vergleich: UMTS-PC-Cards

Ob während des Kundenbesuchs, im Auto oder in der Gaststätte: Per UMTS-PC-Card kommen Notebook-Besitzer schnell und komfortabel ins Netz oder an ihre E-Mails. Und das auch noch zuverlässig, wie die über 100 Messläufe des Tests belegen.

Wer einmal mit seinem Notebook und UMTS-Karte gesurft hat, zum Beispiel beim entspannten Teleworking im Lieblingscafé, wird nicht mehr auf den Dienst verzichten wollen. Gegenüber GPRS ist die Datenübertragung fünf- bis sechsmal schneller. Und anders als bei WLAN-Hotspots müssen UMTS-Nutzer sich nicht erst in ein ausgesuchtes Lokal begeben oder am Bahnhof, im Hotel oder am Flughafen anstehen, um eine Rubbelkarte für den Zugang zu kaufen. Der Test zeigt vielmehr: Selbst während einer Autofahrt klappt das Surfen per UMTS in den bereits aktiven Netzen von O2, T-Mobile und Vodafone. Momentan aber nur in den Zentren deutscher Großstädte, da ländliche Regionen noch nicht von UMTS erfasst sind.

Im Vergleichstest stehen sich drei UMTS-Karten für Notebooks gegenüber, die die Netzbetreiber O2, T-Mobile und Vodafone ausschließlich in Kombination mit ihren jeweiligen UMTS-Zugängen anbieten. Zu jeder dieser Karten erhält der Kunde eine Zugangs-Software des Providers. Diese hat zusammen mit der Netz-Qualität einen hohen Anteil an den Testergebnissen. Die Hardware ist nämlich bei O2 und T-Mobile identisch (Novatel Merlin U530, www.novatelwireless.com), nur Vodafone bietet eine alternative Basis-Hardware an (Option 3 Globetrotter, www.option.com). Der vierte Netzbetreiber, E-Plus, ist nicht in diesem Test vertreten. Erst im zweiten Halbjahr will E-Plus sein UMTS-Angebot vorstellen.


T-Mobile Multimedia Net Card GPRS/UMTS

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Die UMTS-PC-Card von T-Mobile zeigt mit dem dazu angebotenen T-Mobile-UMTS-Account eine sehr gute Leistung. Dank effizienter Datenkompression sind bei HTTP-Downloads Datenübertragungsraten von 60 KByte pro Sekunde möglich. Das ist bereits fast so schnell wie bei den bekannten
T-DSL-768-Accounts.

Die besten UMTS-PC-Cards
1. T-Mobile Multimedia Net Card GPRS/UMTS: 88,3
2. Vodafone Mobile Connect Card UMTS: 87,0
3. O2 Laptop Card GPRS/UMTS: 83,7
(maximal 100 Punkte)


Messdurchläufe für jede Karte

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Die Laboringenieure nehmen pro UMTS-Karte über 100 Messdurchläufe vor. Die Messungen finden verteilt zwischen 9 Uhr morgens und 2 Uhr nachts statt und beinhalten unter anderem HTTP-Downloads einer unkomprimierten 512 KByte großen Textdatei. Ferner laden die Tester eine 256 KByte große Textdatei auf den Server hoch.

Ergänzend dazu zeigt der FTP-Download einer 256 KByte großen gepackten Datei, welche Geschwindigkeit bei nicht mehr komprimierbaren Files wie JPEG-Bildern möglich ist. Ping-Messungen finden sowohl gegen deutsche Server als auch gegen eine Reihe von Servern in den USA wie yahoo.com oder google.com statt. Außerdem ermittelt das Testteam die durchschnittliche Surfgeschwindigkeit anhand von 40 Grafik-Downloads von viel besuchten deutschen Websites.


Testergebnisse im Überblick

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