Google hat Registrierung der Marke GMail verschlafen

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Gleich drei andere Unternehmen waren schneller als der Suchmaschinenbetreiber. Alle Anträge beim Markenamt wurden eingereicht, nachdem Google erste Details zu seinem GMail-Dienst bekannt gab.

Der Suchmaschinenbetreiber Google muss offenbar um die Markenrechte für seinen E-Mail-Service GMail fürchten. Mehrere Unternehmen sollen beim US-Patent- und Markenamt Anspruch auf den Namen erhoben haben. Dies geht aus einem Bericht des amerikanischen Magazins InternetNews.com hervor.

GMail wurde am 31. März erstmals vorgestellt und ist bisher lediglich als Beta-Version nutzbar. In den Unterlagen, die Google im Zuge seines Börsengangs veröffentlichte, wurde der Titel GMail auch noch unter den bisher nicht registrierten Marken geführt.

Im US-Markenrecht wird derjenige bevorzugt, der einen Namen zuerst zur Registrierung einreichte. Google soll sogar nur den vierten Platz in der Liste derer innehaben, die “GMail” verwenden wollen. Dabei ist der Suchmaschinenbetreiber offenbar selbst an seinem Dilemma schuld: Als erstes Unternehmen erhob Cencourse aus Florida am 31. März Anspruch auf den Namen, dem Tag, als die ersten Meldungen über Googles E-Mail-Dienst in den Medien auftauchten. Bis die Verantwortlichen bei Google ihren Antrag am 7. April beim Markenamt einreichten, folgten mit Precision Research aus Kalifornien und Independent International Investment Research (IIIR) aus Großbritannien zwei weitere Konkurrenten. Lediglich die Gospel Music Association kam mit ihrer Anmeldung später als Google. (dd)

( de.internet.com – testticker.de)

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