Mainboard: Asus A7V880
Neuer Chipsatz für Athlon XP

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Das Board kostet nur 70 Euro und konkurriert direkt mit NVidia-Modellen. Für wen es ideal ist und was der Hersteller weggelassen hat, zeigt unser Testbericht.

Testbericht

Mainboard: Asus A7V880

Zwar führte AMD vor Kurzem neue Athlon-64-Prozessoren ein, doch Athlon-XP-CPUs werden noch in hohen Stückzahlen verkauft. Grund genug, dass Asus mit dem A7V880 ein Mainboard mit VIAs neuem Chipsatz KT880 für AMDs Athlon-XP-CPUs auf den Markt bringt.

Gegenüber dem Vorgänger KT600 ist das Speicherinterface von einem auf zwei Kanäle aufgestockt. Damit konkurriert das Asus-Mainboard in puncto Leistung mit Nvidia-Nforce-2-Ultra-400-Modellen.

Gespart hat Asus beim A7V880 an der Ausstattung: Anschlüsse für Firewire-Geräte fehlen beispielsweise ebenso wie ein IDE-RAID-Controller. Als Besonderheiten bietet das A7V880 allenfalls S-ATA-Raid und einen speziellen Steckplatz für proprietäre WLAN-Karten von Asus, die im Handel für rund 40 Euro erhältlich sind.

FAZIT: Schnell und günstig ist das Asus A7V880. Für nur 70 Euro bietet das Mainboard sehr gute Leistung. Wer mehr Ausstattung will, greift zum Chaintech 7NJS Zenith.


Testergebnis

Mainboard: Asus A7V880

Hersteller: Asus
Produktname: A7V880

Internet:
Asus Homepage

Preis: 70 Euro (Stand 08/04. Aktuelle Preise im
Preisvergleich
)

Ausstattung
Sockel/Chipsatz: Sockel 462/VIA KT880
Steckplätze: 3 x DDR400, 1 x AGP 8x, 5 x PCI
Schnittstellen: 2 x U-DMA/133, 2 x USB 2.0, Fast Ethernet

Messwerte Windows XP (1024 x 768, 85 Hz)
Content Creation WS 2003 : 39,4 (41,0) Punkte
Futuremark 3D Mark 2003 : 4983 (4816) Punkte
MPEG-4-Decoder : 27,5 (28,4) Frames/s

Gesamtwertung: befriedigend
Leistung (30 %): sehr gut
Ausstattung (40 %): befriedigend
Ergonomie (20 %): gut
Service (10 %): gut
Referenz: Chaintech 7NJS Zenith (Nvidia Nforce 2 Ultra 400)