Wissenschaft gegen Aufweichung des Urheberrechts

PolitikRecht

Die Forscher finden, dass die Urheberrechtsgesetzgebung den Rechteverwertern, nicht den Autoren, zu viel Einfluss auf Informationen einräumt.

Das neu gegründete Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” setzt sich aus etwa 30 Verbänden und Forschungseinrichtungen zusammen.

Die Forscher und ihre politischen Vertreter fordern ein Umdenken, da die bisherige Entwicklung im Bereich der Urheberrechts-Gesetzgebung den Rechteverwertern immer mehr Einfluss auf Informationen einräumt. Die eigentlichen Urheber werden dabei aber genau so wenig beachtet wie die Rezipienten; gerade im wissenschaftlichen Bereich fürchten die Experten hier gravierende negative Folgen.

Das Bündnis warnt vor Kurzsichtigkeit und vorschnellem Handeln mit langfristigen Folgen. So erklärte der Berliner Medienwissenschaftler Volker Grassmuck, Wissenschaftler seien es leid, wie Raubkopierer behandelt zu werden, wenn sie freien Zugang zu Informationen fordern. (fn/mk)
( – testticker.de)

Weitere Infos:

Bündnis für Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft

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