Roxio konzentriert sich auf Napster

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Der traditionelle Software-Anbieter verkauft seine Wurzeln: Roxios CD-Brenn-Programme wechseln für 80 Millionen US-Dollar zu Sonic Solutions. Das Geld wird in den Musik-Download-Bereich investiert.

Die Consumer-Software von Roxio geht für 80 Millionen Dollar an Sonic Solutions. Mit dem Geld will der Anbieter sich auf den Geschäftsbereich Napster konzentrieren. Das gab das kalifornische Unternehmen gestern im Silicon Valley bekannt. Roxio will Apple iTunes mit einer offeneren Download-Plattform begegnen.

Roxio verdiente mit Downloads im vergangenen Quartal 7,9 Millionen Dollar im Quartal. Das ist weit hinter Apple, jedoch inzwischen der umsatzträchtigste Bereich des Unternehmens. Der ehemalige Markführer bei CD-Brennprogrammen musste dagegen mit seinem traditionellen Business Umsatzverluste hinnehmen.

Weil die Barmittel des Unternehmens jetzt 130 Millionen Dollar betragen, sieht Napster-Chef Chris Gorog eine rosige Zukunft – obwohl die Firma derzeit noch Verluste schreibt. Doch mehr als 50 Prozent der Napster-Umsätze stammen aus monatlichen Aboverträgen – womit man vom Verkauf der Titel unabhängiger ist als Apple.

Selbst das Lizenzierungsgeschäft mit dem gekauften Namen Napster bringt Geld: MP3-Player mit Napster-Logo brachten 1,1 Millionen Dollar Gewinn. Seine Umsatzerwartungen für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2005 setzte das Unternehmen von 24,2 Millionen Dollar auf 29,9 Millionen Dollar. Der Verlust wird statt 26 Cent pro Aktie nur 8 Cent pro Aktie betragen. (mk)

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