FBI: Weniger Hacker, mehr Viren

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Der zum neunten Mal veröffentlichte jährlich Computer-Sicherheits-Bericht des US-amerikanischen FBI wurde auch diesmal in Zusammenarbeit mit dem Computer Security Institute erstellt.

Das wichtigste Ergebnis der Befragung von Computer-Nutzern ist, dass Hackerangriffe drastisch zurückgehen, nur 53 Prozent berichteten über derartige Vorfälle; die Hackeraktivität sank damit auf das Niveau von 1999 zurück. Einbrüche in Datenspeicher von Unternehmen erfolgen mittlerweile in etwa gleicher Anzahl von innerhalb wie ausserhalb der betreffenden Firma. Bisher waren deutlich mehr Sicherheitsverletzungen von innerhalb gemeldet worden.

Dagegen scheinen Viren aller Art auf dem Vormarsch zu sein. Obwohl 99 Prozent (also nicht alle) der Befragten aktive Massnahmen gegen Viren durchführen, berichten 78 Prozent über Vorfälle mit Malware.

Gerade Denial of Service Angriffe kosten Unternehmen deutlich mehr Geld als irgendeine andere Art von Sicherheitsverletzung. Rein physische Sicherheitsverletzungen, etwa durch klassischen Diebstahl von Mobiltelefon oder Notebook, berichten fast die Hälfte der befragten Amerikanischen Unternehmen. (dd)

( – testticker.de)

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FBI


Computer Security Institute

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