München legt Linux-Projekt auf Eis

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Die Stadt München hat ihr Projekt, die Stadtverwaltung auf Linux umzustellen, vorerst gestoppt. Weil die Bundesregierung den EU-Vorstoß zu Software-Patenten unterstützt, seien die Risiken zu groß.

Am gestrigen Abend gab der oberste EDV-Verantwortliche der Stadt München, Wihelm Hoegner, auf einer Mailingliste bekannt, dass die für Ende Juli geplante Ausschreibung des “LiMux Base Client” vorerst nicht starten könne. Die Stadtverwaltung müsse nach
einem Hinweis der Grünen
zunächst die rechtlichen und finanziellen Risiken analysieren.

Alleine der “Basisclient” aus der Machbarkeitsstudie der Stadt München, der in dieser oder ähnlicher Form auf den Computern von 14 000 Mitarbeitern installiert werden soll, steht nach einer ersten Recherche im Konflikt zu über 50 europäischen Software-Patenten. (dd)


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LiMux-Projekt der Stadt München

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