Barebones als Stereoanlage
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Gegen solch knackige Würfel können graue Standardgehäuse optisch nur verlieren. Die Minis laufen leise und werden vom Sofa aus ferngesteuert.

Funktionen ohne Hochfahren

Barebones als Stereoanlage

Topmodelle wie MSIs Mega-Serie oder Aopens XCube EA 65 bieten ohne Hochfahren von Windows die Funktionen von Radio, MP3-, CD- oder DVD-Player und werden per Infrarotfernbedienung gesteuert. Dabei greifen sie auch auf Verzeichnisse der Festplatte zu, so dass man bequem den MP3-Vorrat abspielen oder sich Filme anschauen kann, ohne vorher erst im Windows herumscrollen zu müssen.
Technisch sind die Barebones großen Big- oder Miditower-Gehäusen ebenbürtig. Noch vor einem Jahr wurden hauptsächlich veraltete Mainboards eingesetzt. Heute findet man dagegen topaktuelle Boards mit allen gängigen Funktionen. Nur als Netzwerkserver machen die Winzlinge wenig Sinn: Mehr als eine Festplatte und ein optisches Laufwerk bekommt man selten verbaut. Viele bieten neben einem PCI- aber auch einen AGP-Slot, so dass man sich locker eine höchst portable Gaming-Maschine zusammenbasteln kann.


Onboard-Grafik

Barebones als Stereoanlage

Etliche Geräte integrieren zudem eine Onboard-Grafikkarte, so dass für die Komplettierung des Systems lediglich eine CPU, Arbeitsspeicher, eine Festplatte und ein optisches Laufwerk nötig sind. Ein weiterer Pluspunkt ist die überdurchschnittlich hohe Anzahl von multimedialen Anschlussmöglichkeiten. Viele Barebones bieten Schnittstellen für S- und Composite-Video sowie S/PDIF, und praktisch alle haben 5.1-Sound.


Soltek Qbic EQ3801

Dieser edle Barebone kann mit zwei 5,25-Zoll-Schächten, 7.1-Kanal-Sound und sehr geringem Geräuschpegel punkten. Und technisch ist er ein Leckerbissen: Er integriert als erster Barebone Nvidias nagelneuen Nforce-3-250-GByte-Chipsatz, der über eine integrierte Hardware-Firewall, das schnellste GBit-LAN am Markt und einen exzellenten Raid-Controller verfügt.


Shuttle XPC SB75G2

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Der SB75G2 ist mit seinem i875-Chipsatz eine optimale Plattform für Power-Gamer, die mit sechs USB-2.0- und zwei Firewire-Anschlüssen ergänzt wird. Kombiniert mit einer flinken AGP-Karte und DDR-400-RAM sorgt das für mächtig Dampf.


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