Mehr Betrug beim Online-Banking

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Die Computer-Kriminalität im Bereich Online-Banking nimmt stark zu. Vor allem mit Phishing-Mails wird versucht, Zugangsdaten von Bankkunden zu erhalten.

Branchenschätzungen zufolge hat die Zahl betrügerischer E-Mails, mit deren Hilfe die Daten von Bankkunden ausspioniert werden, von 300 im vergangenen Jahr auf 200 000 allein im März 2004 zugenommen. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) ist alarmiert. “Wir warnen ausdrücklich vor der Internet-Kriminalität beim Online-Banking. Wir betreiben jetzt verstärkt Aufklärung”, sagte ein BdB-Sprecher dem ‘Handelsblatt’ (Donnerstagsausgabe).

Mit Hilfe von E-Mails locken die Betrüger die Kunden auf gefälschte Bankseiten im Internet. Über so genannte “phishing mails” werden die Kunden gebeten, eine neue Homebanking-Anwendung ihres Instituts zu nutzen. Tatsächlich landet der Kunde aber auf einer gefälschten Kopie der Originalseite, auf der er seine Konto-Daten eingeben soll. Mit den geklauten Daten versuchen die Betrüger, Auslandsüberweisungen durchzuführen.

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnte bereits im März dieses Jahres vor dem Phänomen des Datenklaus, damals allerdings bei Kreditkarten. Es gebe keinen Grund, heute Entwarnung zu geben, sagte ein BKA-Sprecher. Betroffen sind in Deutschland Sparkassen, Volksbanken und die privaten Großbanken. (dd)

( de.internet.com – testticker.de)

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