Großinvestoren enttäuscht von Roadshow vor Googles Börsengang

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Die Investoren bemängeln fehlende Fakten zu Partnerschaften, Wachstumschancen und Konkurrenten.

Das Management des Suchmaschinenbetreibers Google präsentierte gestern an der Wall Street, um Großinvestoren für den bevorstehenden Börsengang zu gewinnen. In mehreren Roadshows, die unter anderem die Firmengründer Sergey Brin und Larry Page selbst durchführten, stellte sich das Unternehmen zwar gewohnt humorvoll und zuversichtlich dar. Detaillierte Informationen über Partnerschaften mit anderen Unternehmen wurden den potenziellen Geldgebern jedoch genauso vorenthalten, wie Pläne für ein anhaltendes starkes Wachstum. Dies berichtet das ‘Wall Street Journal’ heute unter Berufung auf mehrere Teilnehmer der Vorträge. Auch die Konkurrenz durch Yahoo und Microsoft habe in den Präsentationen kaum eine Rolle gespielt, hieß es weiter.

Die Vorträge seien eher geeignet Kunden zu gewinnen, statt Großinvestoren, so die Kritik der Börsianer. Von der Zuversicht der großen Investoren in das Unternehmen wird jedoch Googles Start in den Aktienhandel abhängen. Das Unternehmen hat einen Ausgabepreis von 108 bis 135 Dollar je Wertpapier festgesetzt, welcher Wert in der Spanne erreicht wird, ist jedoch letztlich auch eine Entscheidung der Käufer. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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