Google: Börsengang ohne ausländische Privatanleger

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Beim Börsengang des Suchmaschinenbetreibers bleiben Anleger, die nicht aus den USA kommen, außen vor. Sie können erst im anschließenden Börsenhandel Aktien kaufen.

Das geplant Auktionsverfahren beim Börsengang von Google wird ohne ausländische Sparer stattfinden. Wie das Handelsblatt berichtet, hat man selbst bei Eröffnung eines US-Depotkontos keine Chance, da zudem eine US-Steuernummer oder Sozialversicherungsnummer vorliegen müssen. Letztere lässt sich laut Dirk Piethe, dem deutschen Geschäftsführers des US-Onlinebrokers E-Trade zwar beantragen bis zur Erteilung vergehen allerdings sechs bis acht Wochen. Bis dahin ist der Börsengang jedoch abgeschlossen. Somit gibt es für ausländische Privatanleger kaum Chancen, an der Auktion teilzunehmen, sie kommen erst beim anschließenden Börsenhandel zu Zug.

Google begründet die restriktiven Teilnahmebedingungen damit, dass es zu umständlich sei, sämtliche ausländischen Aufsichtsregeln zu berücksichtigen. (dd)


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