Peoplesoft: Schwache Nachfrage für Business Software

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Schuld an de Misere von PeopleSoft soll Oracles Gier nach der Firmenübernahme sein: Die PeopleSoft-Kunden seien verunsichert, hieß es.

Der Anbieter von Unternehmenssoftware PeopleSoft kämpft in seinem zweiten Quartal 2004 weiter mit rückläufigen Gewinnen. Das Unternehmen verbuchte 11 Millionen Dollar (3 Cent pro Aktie), nach 37 Million Dollar (11 Cent pro Aktie), im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit sinkt der Gewinn um 70 Prozent. Dies teilte PeopleSoft heute nachbörslich in Pleasanton im US-Bundesstaat Kalifornien mit. Der Umsatz stieg auf 647,3 Millionen Dollar, nach zuvor 497,4 Millionen Dollar, als die Übernahme von J.D. Edwards noch nicht abgeschlossen war.

Damit verfehlt das Unternehmen die eigenen Prognosen. In einer reduzierten Umsatzschätzung vom 7. Juli, hatte die Firma den Umsatz selbst im Bereich 655 Millionen Dollar und 665 Millionen Dollar angesetzt.

In einer Gewinnwarnung hatte das Unternehmen die schwachen Entwicklung bereits angekündigt, und Oracle und deren feindlichem Übernahmeversuch die Schuld gegeben. 10,5 Millionen Dollar habe die Abwehr der Übernahmeofferte von 7,7 Milliarden Dollar in dem Berichtzeitraum gekostet.

Auch beim Umsatz mit Software-Lizenzen erreichte das Unternehmen mit 130 Millionen Dollar (Vorjahr: 111,7 Millionen Dollar) nicht die eigenen Prognosen, die im Bereich 150 Millionen Dollar bis 170 Millionen Dollar lagen. Im Conference Call nach Bekanntgabe der Ergebnisse erklärten PeopleSoft-Manager, dass das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr nicht erreichen werde. (mk)
(
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– testticker.de)

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