PDA-Markt: Absatz geht zurück

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Trotz eines Zuwachses beim Marktführer PalmOne wurden im zweiten Quartal 2004 weniger PDAs verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der weltweite PDA-Markt konnte im zweiten Quartal saisonbedingt etwas höhere Absatzraten vorweisen als im ersten Jahresviertel. Im Jahresvergleich ist jedoch trotz relativ guter Verkaufszahlen der fünf größten Anbieter ein Rückgang zu verzeichnen. Mit 2,2 Millionen ausgelieferten Geräten wurden 2,2 Prozent weniger Handhelds ausgeliefert. Dies geht aus einer heute in Framingham im US-Bundesstaat Massachusetts veröffentlichten Studie des Marktforschungsunternehmens IDC hervor.

Der Markt wurde im Berichtszeitraum von der Ankündigung Sonys,
aus der PDA-Produktion auszusteigen
, erschüttert. Der Konzern belegte bisher den dritten Platz und begründete die Entscheidung damit, den Marktanteil von derzeit 7,8 Prozent nicht entscheidend ausbauen zu können. Sony lieferte binnen der letzten drei Monate insgesamt 171.513 Handhelds aus.

Entgegen dem Negativ-Trend der letzten Quartale konnte der Marktführer PalmOne einen Zuwachs bei den Verkäufen vermelden. Mit 924.364 Geräten lag die Stückzahl um 0,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und sogar 14,1 Prozent über dem ersten Quartal. Der Marktanteil konnte dadurch wieder um 4 Prozentpunkte auf 42 Prozent erhöht werden. Der zweitplatzierte Hewlett Packard musste dagegen 3 Prozentpunkte beim Marktanteil abtreten und erreichte nur noch 24,1 Prozent. HP lieferte 530.239 PDAs aus, dies sind 39,2 Prozent mehr als im letzten Jahr. Dell und Medion konnten zum Quartalsende einen Marktanteil von 6,6 beziehungsweise 4,1 Prozent verbuchen. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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IDC

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