Deutscher Druck hilft: Neonazi-Websites in Amerika geschlossen

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Eine Zusammenarbeit von Jugendschutz.net mit weltweiten Providern führt auch in den USA zum Erfolg.

Die Organisation Jugendschutz.net hat US-Provider dazu bewegen können, wichtige Neonazi-Seiten zu schließen. Neben diesen international für die rechte Szene wichtigen Vernetzungsdiensten haben auch deutsche Registrierungsstellen Seiten gescdhlossen oder auf Betreiben der Jugendschützer umgeleitet. Wer auf sieg-heil.de geht, landet nun auf den Aufklärungsseiten von shoa.de. Die 1997 gegründete Initiative Jugendschutz.net, die von Jugendministern mehrere Bundesländer initiiert wurde, freut sich über den Erfolg.

Durch die amerikanischen Schließungen ist eine Vielzahl von Neonazi- und Holocaust-Leugner-Sites nicht mehr erreichbar. Die internationale Zusammenarbeit sensibilisiere auch die Provider in anderen Ländern für die Problematik rassistischer Propaganda im Internet, meint Stefan Glaser, Projektleiter bei Jugendschutz.net. (mk)

Weitere Infos:

Jugendschutz.net

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