Samsung reduziert Tiefe von CRT-Monitoren um die Hälfte

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Da die neuen Geräte im Vergleich zu LCDs nicht mehr allzu klobig sind, hofft man auf einen neuen Boom. Eingesetzt wird die Technik vor allem bei Fernsehern.

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat einen der dünnsten CRT-Monitore für digitale Fernsehgeräte entwickelt. Bei einer Bilddiagonalen von 32 Zoll (81 Zentimetern) ist die Röhre lediglich 35 Zentimeter tief. Dies teilte der Hersteller gestern in Seoul mit. Herkömmliche Geräte dieser Größenordnung weisen dagegen meist eine Tiefe von 50 Zentimetern auf.

Damit benötigt ein Fernseher mit der neuen Röhre nur wenig mehr Platz als ein vergleichbares LCD-Gerät, bietet jedoch insbesondere bei digitalen Inhalten eine wesentlich bessere Bildqualität. Der Preis liegt dabei deutlich unter dem von Flachbildschirmen. Digitales Fernsehen soll so um über 30 Prozent billiger werden, hieß es.

Die Massenproduktion läuft laut Samsung Anfang des kommenden Jahres an. Das Unternehmen plant die Entwicklung größerer CRTs auf Basis der flachen Röhren und will die Technologie bis Ende 2005 in allen Fernsehgeräten über 30 Zoll Bilddiagonale einsetzen. Die Monitor-Sparte Samsung SDI erwartet, dass die Technik zu einem neuen Aufschwung im CRT-Segment beiträgt. Die Fernseher würden vor allem die vielen Nutzer ansprechen, die sich angesichts der schlanken LCD-Modelle keinen klobigen Röhrenfernseher mehr zulegen wollen, den Preis eines Flachbildschirms jedoch nicht ohne weiteres zahlen können. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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