Internes HP-Memo: Microsoft plant lizenzrechtliche Vernichtung von Open Source

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Ein jetzt aufgetauchtes älteres HP-Dokument offenbart angebliche Microsoft-Pläne zum Angriff auf die GPL-Lizenzen.

Wie ein zwei Jahre altes (und jetzt aufgetauchtes) internes Dokument aus dem Hewlett-Packard- Konzern zeigt, hat Betriebssystem-Krösus Microsoft Pläne, OpenSource-Produkte wie Linux und Apache patentrechtlich aus dem Weg zu räumen.

Der HP-Manager Gary Campbell richtete das auf NewsForge veröffentlichte interne Memo an Mitarbeiter. Die Echtheit ist mittlerweile von HP bestätigt; das Unternehmen will allerdings die ganze Sache herunterspielen. Dem Memo zufolge lädt die GPL (Gnu Public License) gerade dazu ein, solche Software-Lizenzen anzugreifen, was Microsoft auch tun wolle.

Professor Eben Moglen von der Columbia University, rechtlicher Berater der Free Software Foundation (FSF), kommentierte das Dokument allerdings so, dass eine direkte Gefahr nicht besteht – dazu müsse Microsoft noch mehr patentrechtliche Mittel sammeln.

Die Geschichte hört sich an wie aus einer Seifenoper – gerade erst veröffentlichte “IT im Unternehmen” eine ähnlich klingende Satire des britischen Autors Bryan Glick zum Thema Oracle, Peoplesoft und Microsoft. Hauptdarsteller für die IT-Seifenoper werden noch gesucht. (mk)

Weitere Infos:

Internes HP-Memo: Microsofts Plan zur Zerstörung der OpenSource-Community


Satire: Der IT-Branchen-Denver-Clan

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