Vergleich: Preiswerte Scanner
Digitale Argusaugen

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Bringen Sie wieder Leben in Ihre verstaubten Fotos. Ein Scanner digitalisiert Fotografien und Bedrucktes. 17 Flachbrett-Scanner unter 100 Euro treten gegeneinander an.

Diese Produkte haben wir verglichen

Vergleich: Preiswerte Scanner

Canon 3200F
Plustek Optic Pro ST28
Epson Perfection 1670
Umax Astra 4700
Canon Lide 20
Canon Lide 30
Benq Scanner 5250C
Umax Astra 4900

Umax
Astra 4600
Mustek Bearpaw 2448 TA Pro
Mustek Bearpaw 1200 CU Plus
Plustek Optic Slim 2400
HP Scanjet 2400
Mustek Scan Express 1248UB
Mustek Bearpaw 4800 TA Pro II
Plustek Optic Pro S24
Mustek Bearpaw 2448 CU Pro


Holzaugen und Scharfseher

Vergleich: Preiswerte Scanner

Sie fristen in Schuhkartons und klobigen Alben ihr Dasein: Fotos, mit der analogen Kamera aufgenommen und auf Papier gebannt. Der einzige Ausweg aus den verstaubten Bilderfriedhöfen: ein Scanner er haucht längst vergessenen Schnappschüssen wieder Leben ein, bringt die Erinnerungen in den digitalen Kreislauf und eröffnet die Welt zur Bildverarbeitung. Und das beste: Selbst günstige Scanner unter 100 Euro bringen ansehnliche und farbechte Resultate.

Im Test sind 17 Flachbett-Scanner, alle Modelle der großen Hersteller unter 100 Euro. Die Geräte arbeiten mit unterschiedlichen Technologien. Preisgünstige und besonders flache Scanner wie der Mustek Bearpaw 1200 verwenden Fotosensoren mit CIS-Technik (Contact Image Sensor). Bei den hochwertigeren Geräten, beispielsweise dem Testsieger Canon 3200F, kommen CCD-Sensoren (Charged Coupled Device) zum Einsatz. CCD-Sensorzeilen bringen zwar eine bessere Scan-Qualität, brauchen aber mehr Platz daher sind die Gehäuse der CCD-Scanner deutlich höher als bei Scannern mit CIS-Sensoren.

Nicht alle Scanner haben eine Highspeed-USB-Schnittstelle, obwohl die Bezeichnung das manchmal suggeriert. Scanner-Hersteller wie HP und Plustek täuschen mit Fantasiebezeichnungen wie »USB 2.0 Full Speed« oder »USB-2.0-kompatibel«. Doch statt der schnellen USB-Hi-Speed-Schnittstelle mit 480 MBit/s steckt wie beim HP Scanjet 2400 eine gewöhnliche USB-1.1-Datenbremse mit 12 MBit/s im Gerät. Wer sichergehen will, dass sein Gerät mit dem schnellen USB-Anschluss arbeitet, achtet auf das Hi-Speed-Logo. Nur wenn tatsächlich eine Hi-Speed-USB-Schnittstelle im Gerät verbaut ist, darf das markante blaue USB-Logo mit dem roten Band auf dem Karton prangen.


Canon 3200F

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Mit hervorragender Scan-Geschwindigkeit, gute Bildqualität und solider Ausstattung schafft der Canon 3200F den Sprung aufs Siegerpodest.


Auf die Scan-Qualität kommt es an

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Wichtigstes Bewertungskriterium im Scanner-Test ist die Scan-Qualität mit 30 %. Die Farbgenauigkeit der Geräte wird über die Ugra/- Fogra-Farbvorlage ermittelt. Dazu scannen die Laborexperten die Vorlage mit 600 dpi bei 48 Bit. Die RGB-Farben des Scans werden in Photoshop analysiert und mit den Referenzwerten der Vorlage verglichen. Für die Kontrast- und Schärfe-Messung verwenden die Tester die MTF-Vorlage von Agfa.

Scanner mit hoher optischer Scan-Qualität können die feinen Linienstrukturen kontrastreicher abbilden als schlechte Scanner. Die Kontrastwerte des Scans werden über eine PC-Professionell-Software aufbereitet und in Photoshop analysiert. Die Ergonomie-Bewertung (25 %) besteht zum Beispiel aus Lautstärke, Bedienung und Handbuch- sowie Online-Hilfe-Wertung.

Die Scan-Geschwindigkeit (20 %) messen die Testredakteure anhand der Ugra/Fogra-Vorlagen. Das Foto wird mit 600 dpi, das Dia mit 1200 dpi bei 48 Bit Farbtiefe gescannt.

In der Ausstattungswertung (15 %) werden Software, Hardware-Funktionen wie Schnittstellen und Beigaben wie Kabel bewertet. Für die Service-Wertung (10 %) bepunkten die Tester beispielsweise die Garantie-Dauer, die Hotline-Kosten und den Online-Support.


Testergebnisse im Überblick

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