Layer-Werbung schlimmer als Popups

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Neun von zehn Anwendern scheitern beim Versuch eine Layer-Werbung zu schließen und klicken in die Anzeige. Das sorgt nicht nur für Frust beim Surfer, sondern beschönigt auch den Erfolg dieser Werbeform.

Werbung in Form von Layern, die den eigentlichen Inhalt einer Website verdecken, ist für Internet-Surfer ein großes Ärgernis. Sie klicken die Anzeigen zwar recht häufig an, doch in 90 Prozent der Fälle war ihr Ziel der “Schließen”-Button. Das haben die Berater Bunnyfoot Universality festgestellt.

Im Durchschnitt wurden 59 Sekunden benötigt, um eine Layer-Werbung zu schließen, wohingegen ein herkömmliches Popup bereits in 2,5 Sekunden entfernt ist.

Die Berater sehen Layer-Werbung deshalb als schädlich für eine Marke an, da sie für die meisten Surfer lediglich zu frustrierenden Erlebnissen führt. Zudem seien solche Kampagnen meist Geldverschwendung, da die Click-through-Raten besser scheinen als sie wirklich sind. Verstärkt werden beide Effekte noch durch die Versuche zahlreicher Firmen, die Layer-Anzeigen unübersichtlich zu gestalten oder gar den “Schließen”-Button einfach wegzulassen. (dd)

Weitere Infos:

Bunnyfoot Universality

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