Pause mit Browsergames
Zocken Sie Krieg der Sterne im Internet

Allgemein

Wenn die Mittagspause zu langweilig wird, ist ein im Internet Explorer gespieltes Browsergame die optimale Abwechslung. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Denn die in schnelllebige Universen eingebetteten Spiele wollen ständig betreut werden, wenn man vorankommen will.

Weltraumgames

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Man unterschätzt leicht, dass diese in interaktive, dynamische Welten eingebetteten Internet-Spiele schnell zu einem enormen Zeitfresser mutieren können. Also Vorsicht! Wir haben Sie gewarnt.

Browsergames werden auch als MMOGs bezeichnet, was für Massive Multiplayer Online Game steht. Das bedeutet, dass in einem solchen Spiel eine mehr oder weniger offene Welt existiert, in der dutzende, hunderte oder tausende Spieler in Echtzeit miteinander interagieren. Die Inhalte der einzelnen Spiele reichen von Weltraumaufbau- und Kampfszenarien wie G-Wars bis hin zu Fantasy-Welten im RPG-Stil von Freewar.

Die meisten Browsergames vor allem die Weltraumsimulationen laufen unabhängig vom User-Login rund um die Uhr. Ist man nicht online, können trotzdem die eigenen Planeten überfallen und ausgeraubt werden oder wichtige Quests beginnen. Der Inhalt ist meist ein Mix aus wirtschaftlichem Aufbau, Forschung, strategischer Kampfsimulation und Interaktion mit anderen Spielern.

Bei den meisten Weltraumgames bedeutet das den Ausbau von Infrastruktur (Minen, Kraftwerken, Forschungseinrichtungen, Werften, Verteidigung) auf dem Ursprungsplaneten, zu dem sich parallel die Forschung wichtiger Technologien gesellt (beispielsweise zur Entwicklung neuer Schiffe). Hat man einen bestimmten Punkt auf dem jeweiligen Technologiebaum erreicht, kann man dann weitere Kolonien erschließen und auch diese hochpäppeln.

Auf www.browsergames.net finden Sie
alle möglichen Links und Ressourcen zu
einer Vielzahl weiterer Online-Spiele.


Aufbau- und Strategieelemente

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Bald kommen die ersten Schiffe hinzu, so dass man seine eigene Minenproduktion durch Raubzüge bei anderen Spielern ergänzen kann. Schließlich entstehen dann nach und nach große Kampfflotten, die sich des Öfteren in Allianzkriegen gegenseitig aufreiben.

Das wirklich Interessante ist aber das Wissen, dass am anderen Ende kein Computer das Spielgeschehen steuert, sondern ein Mensch dementsprechend spannend sind dann auch Angriffe und Spionageaktionen. Bekommt der andere noch rechtzeitig mit, dass auf seinem Hauptplaneten in zwei Stunden eine Kampfflotte einschlägt, die seine Flotte komplett zerstören und recyceln wird? Schafft er es, kann er die Flotte abziehen, verstärken oder einen Gegenangriff fliegen. Schafft er es nicht, hat er einmal eine Flotte gehabt.

Auch die reinen Aufbau- und Strategieelemente dieser grafisch meist äußerst simpel gehaltenen Spiele fesseln: Irgendwie ertappt man sich ständig dabei, wie man alle halbe Stunde &bdquomalschnell&ldquo einen Blick auf alle Planeten wirft, Minen levelt, Forschungen anstößt, Schiffe baut, Ressourcen verschickt, gegnerische Spieler ausspioniert, Flotten startet, Trümmerfelder recycelt &hellip


Allianzmodelle

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Ein weiterer interessanter Faktor sind die Allianzmodelle, die von jedem Spiel in differenzierter Form geboten werden. Hier entwickeln sich über Foren und In-Game-Messages sehr schnelle Bindungen, die bis zu feuerwehrähnlichen Einsatzteams gehen, die sich auch gegenseitig nachts aus dem Bett klingeln, wenn ein Angriff ansteht.

Fast alle Browserspiele sind kostenlose Fanprojekte, die von kleinen, nichtkommerziellen Teams ständig weiterentwickelt werden. Daher trifft man auch in praktisch allen Games auf Banner- und Pop-up-Werbung.
Zum Spielen von Browsergames benötigt man lediglich einen Internet-Browser und eine 56K- oder ISDN-Verbindung. Allerdings ist eine DSL-Flatrate für Powergamer fast schon unerlässlich, da man in MMOGs sehr schnell sehr viel Zeit lässt da explodieren die Kosten für Dial-in-Zugänge.

Die Leistung des PCs ist in den meisten Spielen völlig irrelevant, da viele Browsergames hauptsächlich aus Textelementen mit wenigen Bildern bestehen. Lediglich aufwendigere Spiele wie Omega Day erfordern einen etwas stärkeren Rechner. Hier sollte schon ein 800-MHz-Prozessor drin sein. Aber in den meisten Fällen reicht auch ein alter P2-266 völlig aus.


Freewar

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Im Gegensatz zu den meisten MMOGs ist Freewar ein Action-Rollenspiel in einer Fantasy-Umgebung mit vier verschiedenen Rassen. Man startet mit seinem Charakter auf einer zu erforschenden Karte, auf der man anderen Spielern und Non-Player-Charaktern begegnet und mit ihnen reden oder kämpfen kann. Für jeden gewonnenen Kampf gibt es einen Teil des gegnerischen Besitzes und natürlich Erfahrungspunkte, die mit der Zeit die eigenen Attribute steigern. Des Weiteren findet man verstreut Shops und Personen, mit denen man handeln kann. Stirbt man, landet man um einige Erfahrungspunkte erleichtert am Ausgangspunkt der jeweiligen Rasse. Die Karten werden ständig erweitert, auch globale Player-Quests finden statt. Allerdings braucht dieses Spiel ständige Überwachung, denn wenn man auf der Karte unterwegs ist, stolpert man ständig über Gegner oder die über einen selbst ?

Internet:
www.freewar.de

Zeitbedarf: extrem hoch
Nötige PC-Power: niedrig


G-Wars

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G-Wars ist eine im Weltraum angesiedelte Aufbau-Strategie- und Kampfsimulation. Man fängt mit einem Hauptplaneten an, baut die Infrastruktur aus, forscht und baut Schiffe. Maximal lassen sich acht Kolonien auf anderen Planeten errichten, bereits besiedelte Planeten anderer Spieler lassen sich aber nicht übernehmen. Gemeinsame Flottenaktionen sind nicht möglich; trotz Allianzen spielt so letztlich jeder für sich, wenn es ans Kämpfen geht. Die Schiffe werden vorgegeben und können nicht selbst zusammengestellt werden. Das Spiel ähnelt in den meisten Bereichen dem bekannteren Ogame, bietet aber im Detail einige interessante Verbesserungen wie zum Beispiel die Flottenbunker und mehr Schiffe.

Internet: www.g-wars.de
Zeitbedarf: mittel bis hoch
Nötige PC-Power: niedrig


X-Wars

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X-Wars ist als Weltraumspiel vom Konzept her ähnlich wie G-Wars und Ogame aufgebaut, rückt aber den Aspekt der Aufbaustrategie deutlich stärker in den Mittelpunkt. Außerdem gibt es im Gegensatz zu G-Wars vier verschiedene Rassen, die sich durch unterschiedliche Leistungsfähigkeit beim Forschen, Produzieren oder Handeln auszeichnen. Bau- und Forschungszeiten von Gebäuden und Technologien sind enorm lang. Dafür kann man aber aus erforschten Elementen auch eigene Schiffskonstruktionen basteln. X-Wars ist ein ideales Spiel für Leute mit wenig Zeit: Hier reichen lange Zeit zwei Sitzungen à fünf Minuten pro Tag völlig aus. X-Wars erlaubt im Laufe des Spiels auch gemeinsame Flottenaktionen und Schiffsüberstellungen an befreundete Spieler, allerdings waren wir nach drei Monaten Spielzeit noch immer ohne Kolonie dieses Spiel dauert halt.

Internet:
www.xwars.de

Zeitbedarf: niedrig
Nötige PC-Power: niedrig


Omega Day

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Während die meisten Scifi-Browsergames optisch eher fade daherkommen, wartet Omega Day mit einem Flash-Interface und bunt illustrierten Seiten auf. Sonnensysteme und Galaxien sind in hoher Bildqualität dargestellt, Forschungsillustrationen und Gebäudebilder ebenfalls. Zuerst müssen wie üblich Technologien erforscht, der Hauptplanet ausgebaut und Kolonien gegründet werden. Das Geniale: Von Beginn an kann man mit verbündeten Spielern Flotten bündeln, da OD strikt zwischen Planetenoberfläche und Orbit unterscheidet. So können sich verbündete Flotten erst im Orbit eines feindlichen Planeten sammeln, bevor dieser dann gemeinsam angegriffen wird. Die Schiffe lassen sich nach dem Baukastensystem aus erforschten Bauteilen frei zusammenstellen und sogar an andere Spieler verkaufen oder verleihen. Omega-Day ist auch eines der wenigen Spiele, in denen man Invasionen feindlicher Planeten starten und diese damit übernehmen kann.

Internet:
www.omega-day.de

Zeitbedarf: mittel
Nötige PC-Power: niedrig bis mittel