Notebook-Preisverfall scheint gestoppt

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Aufatmen in der Industrie, vergebliches Warten bei Kunden: Die immer billiger werdenden tragbaren Rechner haben nun wohl die Preis-Schmerzgrenze für Hersteller und Handel erreicht. Marktforscher sehen den Trend zum Billig-Notebook abflauen.

Die Marktforscher von Context, die monatlich die Preise und Verkaufszahlen in Europa registrieren und statistisch auswerten, sehen erstmals die Notebook-Preise langsamer fallen. In Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind sie zwischen Januar und Mai 2004 immerhin noch um 7,2 Prozent gesunken, doch mit den 11,4 Prozent aus dem Vergleichszeitraum in 2003 können diese Zahlen nicht mithalten. Kommendes Jahr werden es vielleicht nur noch 5 Prozent.

Die Marktforscher sehen darin den Trend, dass die Talsohle der Notebook-Preise bald erreicht ist. Weil in der Elektronik das marktübliche “Wellen”-Kaufverhalten durch die immer günstigere Produktion nicht auftritt, werden die Preise zwar nicht mehr steigen. Doch eine Weile lang dürften sie sehr stabil bleiben, meinen die britischen Analysten. Allerhöchtens in der Ausstattung legen die Klapp-Rechner dann noch zu. (mk)

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